Ju-Jutsu
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
Ju-Jutsu ist ein modernes, offenes Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens.
Um ein modernes System zu entwickeln, das alle Aspekte der Selbstverteidigung berücksichtigte und auch den Anforderungen der Polizei gerecht wurde, wurden 1967 Franz-Josef Gresch, Werner Heim, Otto Brief, Richard Unterberger, Klaus Münstermann und weitere hochgraduierte Dan-Träger vom DDK damit beauftragt, Techniken aus Jiu-Jitsu, Judo, Karate, Aikido und anderen Kampfsportarten zu einem neuen Selbstverteidigungssystem zusammenzustellen. Später wurden die bestehenden Konzepte erweitert und optimiert ohne sich an die Einschränkungen bestimmter Stile oder Philosophien zu halten.
Ju-Jutsu ist Dienstpflichtfach bei den Polizeien der Länder und der Bundespolizei. Durch Erfahrungen aus der Praxis (vorwiegend aus dem Polizei-Alltag) wurde Ju-Jutsu mehrmals überarbeitet und bietet ein System, mit der eine jederzeit angepasste Selbstverteidigung möglich sein soll.
Es wird nicht vom Angriff ausgegangen, sondern basiert hauptsächlich auf Selbstverteidigungstechniken. Jede Verteidigungstechnik ist gegen mehrere Angriffsarten anwendbar und durch beständiges Üben werden die Bewegungsabläufe automatisiert. In Kombinationen können die Techniken dann sinnvoll verbunden und in der freien Verteidigung gegen freie Angriffe zur echten Kunst der Selbstverteidigung perfektioniert werden. Bei dieser Methode wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Verteidigungstechniken von Anfang an ein größtmöglicher Nutzeffekt durch variable Anwendung erzielt.
Inhaltsverzeichnis |
Grundsäulen
Die drei ältesten Budosportarten und damit die Grundsäulen im Ju-Jutsu sind: Aikido, Judo und Karate. Aus jeder dieser Kampfkünste wurden die für das System Ju-Jutsu besten Techniken vereint.
| Aikido | Hebel- und Wurftechniken |
| Judo | Fall-, Wurf- und Bodentechniken |
| Karate | Atemis und Kicks |
Durch die Reformierung des Prüfungsprogramms im Jahr 2000 sind über die drei oben genannten Grundsäulen hinaus, Techniken aus Kampfsportarten wie Kick- oder Thaiboxen, Kali-Arnis-Eskrima, Wing Chun, Ringen, Jiu-Jitsu usw. aufgenommen worden. Beispielsweise wurde die Messer- und Stockabwehr zum Großteil den philippinischen Kampfkünsten entnommen.
Die Techniken wurden auf die Bedürfnisse des Ju-Jutsu abgestimmt und werden deshalb nicht zwingend genau so ausgeführt wie in der "Original-Budosportart", der sie entstammen.
Elemente
Ju-Jutsu besteht aus folgenden Elementen:
- Bewegungsformen
- Falltechniken
- Bodenkampf
- Abwehrtechniken
- Atemitechniken (Schlag- und Trittechniken)
- Wurftechniken
- Hebeltechniken
- Sicherungstechniken
- Nothilfetechniken
- Waffenabwehr
- Stocktechniken
- Messertechniken
Ju bedeutet nachgeben oder ausweichen oder wörtlich "sanft", Jutsu "Kunst" oder "Kunstgriff". Der Begriff Ju-Jutsu bedeutet somit in etwa "Sanfte Kunst". Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben bzw. Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen. Falls erforderlich, kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit Atemi-Techniken (Schlag- und Tritttechniken) abgewehrt werden. Alle Angriffe können in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit angewendet werden.
Gürtelgrade
Schülergrade (Kyu-Grade)
- 6. Kyu - Weißgurt (Anfänger)
- 1. Zwischenprüfung zum 5. Kyu - Weißgurt mit Aufnäher (Erwerb durch Prüfung)
- 2. Zwischenprüfung zum 5. Kyu - Weiß-Gelbgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 5. Kyu - Gelbgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 1. Zwischenprüfung zum 4. Kyu - Gelbgurt mit Aufnäher (Erwerb durch Prüfung)
- 2. Zwischenprüfung zum 4. Kyu - Gelb-Orangegurt (Erwerb durch Prüfung)
- 4. Kyu - Orangegurt (Erwerb durch Prüfung)
- Zwischenprüfung zum 3. Kyu - Orange-Grün-Gurt (Erwerb durch Prüfung)
- 3. Kyu - Grüngurt (Erwerb durch Prüfung)
- 2. Kyu - Blaugurt (Erwerb durch Prüfung)
- 1. Kyu - Braungurt (Erwerb durch Prüfung)
Die Zwischenprüfungen können nur als Jugendprüfung (bis zum 15. Lebensjahr) erworben werden.
Meistergrade (Dan-Grade)
- 1. Dan - Schwarzgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 2. Dan - Schwarzgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 3. Dan - Schwarzgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 4. Dan - Schwarzgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 5. Dan - Schwarzgurt (Erwerb durch Prüfung)
- 6. Dan - Rot-Weiß-Gurt (Verleihung durch DJJV-Graduierungs-Kommission)
- 7. Dan - Rot-Weiß-Gurt (Verleihung durch DJJV-Graduierungs-Kommission)
- 8. Dan - Rot-Weiß-Gurt (Verleihung durch DJJV-Graduierungs-Kommission)
- 9. Dan - Rotgurt (Verleihung durch DJJV-Graduierungs-Kommission)
- 10. Dan - Rotgurt (Verleihung durch DJJV-Graduierungs-Kommission)
An einem Gürtelende können Streifen zur Unterscheidung der Dan-Grade getragen werden.
Wettkampfsysteme im Ju-Jutsu
Im Ju-Jutsu wird zwischen verschiedenen Wettkampfsystemen unterschieden.
Duo-System
Beim Duo-System wird paarweise gekämpft, ein Zweierteam tritt gegen ein anderes Zweierteam an. Dabei wird jedoch nicht gegen den Gegner gekämpft sondern zusammen mit seinem Partner. Es werden jeweils selbstgewählte Abwehrtechniken zu festgelegten Angriffen einer Jury demonstriert und von dieser benotet. Das andere Zweierteam zeigt zu den selben Angriffen ihre Abwehrtechniken, welche ebenfalls benotet werden. Der Sieger ist das Zweierteam, welches die höhere Punktzahl erreicht.
Die Angriffe gliedern sich dabei in vier Kategorien, mit jeweils fünf Angriffen, wobei in einem Kampf jeweils pro Serie nur drei Abwehren fortgeführt werden müssen.
Die vier Angriffskategorien werden wie folgt unterschieden:
- Serie A: Kontaktangriffe
- Serie B: Umklammerungen
- Serie C: Schläge und Tritte
- Serie D: Hieb- und Stichwaffen
Auf folgende Punkte der Abwehr werden durch die Jury bewertet:
- Technische Korrektheit der Angriffe/Abwehren
- Effizienz der Abwehr
- Geschwindigkeit
- Haltung
- Kontrolle des Verteidigers über den Angreifer
Je nach Zusammensetzung werden verschiedene Kategorien unterschieden: Männer, Frauen und Mixed. Zudem wird jeweils jede Kategorie wieder in Kategorien unterteilt, welche vom Alter der Teilnehmer abhängig sind. Diese Kategorien sind jedoch von Land zu Land verschieden (Beispiel für das schweizer System: U-14, U-18, Elite).
Fighting-System
Im Fighting-System treten jeweils zwei Kontrahenten gegeneinander an. Dabei wird nach einem strengen Regelwerk ein Kampf ausgetragen. Der Sieger eines Kampfes ist jener Kämpfer, welcher im Kampf mehr Punkte erreicht hat. Dabei gibt jede erfolgreiche Kampfhandlung ein oder mehrere Punkte, welche durch drei Mattenrichter vergeben werden. Das Fighting-System ist keine Vollkontakt-Wettkampfform wie dies z. B. beim Kickboxen möglich ist, sondern es wird Skintouch gekämpft. Dabei werden Schläge kurz vor dem Treffen des Zieles abgebremst, sodass sie den Gegner nur berühren und nicht hart Treffen. Somit wird die Überlegenheit eines Kämpfers demonstriert, ohne dass der Gegner größeren Schaden erleidet.
Ein Kampf wird in drei Parts (Teile) unterschieden, wobei der Übergang zwischen den Teilen fließend ist.
- Part 1: Schläge und Tritte
- Part 2: Werfen und zu Boden bringen des Gegners
- Part 3: Kontrollieren des Gegners am Boden
Ein Kampf dauert zwei Minuten, dann eine Minute Pause und noch einmal zwei Minuten. Der Kampf kann jedoch frühzeitig durch einen Kämpfer beendet werden, indem dieser in jedem Part einen Ippon (Höchstwertung) erreicht.
Im Fighting-System werden die Kategorien nach Gewicht unterschieden:
- Bei Männern: –62 kg / –69 kg / –77 kg / –85 kg / –94 kg / +94 kg
- Bei Frauen: –55 kg / –62 kg / –70 kg / +70 kg
Allkampf-System
Im Ju-Jutsu-Allkampf-System gibt es folgende Punktwertung. Es werden nur gezielte und kontrolliert ausgeführte Techniken bewertet.
- Atemitechniken:
- Treffer mit Hand oder Fuß = 1 Punkt
- Kopftreffer mit dem Fuß = 3 Punkte
- Wurftechniken:
- Klar erkennbare und sauber ausgeführte Wurftechnik = 3 Punkte
- Zu Boden bringen ohne erkennbare Technik = 1 Punkt
- Bodentechniken
- Erlaubte Atemitechniken zum Kopf oder Körper = 1 Punkt
- Haltetechnik in der Bodenlage 15 Sec. = 3 Punkte
Haltetechniken in der Bodenlage werden nur bewertet, wenn der Gegner seinerseits keine gezielten Atemitechniken anbringen kann, z. B. durch Kontrolle der Arme.
Die Gewichtsklassen werden vom Ausrichter nach Bedarf festgelegt. Sie können abweichend von der Ausschreibung ggf. auch noch nach dem Wiegen und Feststellung der Beteiligung zusammengelegt beziehungsweise geändert werden. Eine Einteilung in folgende Gewichtsklassen wird empfohlen:
- Weiblich: –50 kg / –55 kg / –60 kg / –65 kg / –70 kg / +70 kg
- Männlich: –60 kg / -65 kg / –70 kg / -75 kg / –80 kg / -85 kg / –90 kg / +90 kg
Ein Kampf dauert zwei Minuten, eine Minute Pause und noch einmal zwei Minuten (zwei Runden). Der Kampf kann jedoch frühzeitig durch einen Kämpfer beendet werden, indem dieser seinen Gegner zur Aufgabe zwingt (z. B. durch Anwendung von Hebel- oder Würgetechniken) oder durch technische Überlegenheit gewinnt (zwölf Punkte Vorsprung).
Das Dōjō
Unter dem Dōjō versteht man den Ort, an dem die Kampfkünste geübt werden. Dōjō ist Japanisch und bedeutet übersetzt "der Ort (jo), an dem der Weg (do) geübt wird".
Das Dōjō ist eine Stätte der Meditation und Konzentration, ein geehrter Ort des Lernens, unabhängig davon, ob es sich um einen traditionell eingerichteten Übungsraum oder "nur" eine Turnhalle handelt. Die Atmosphäre eines Dōjōs wird geprägt von der Ausstrahlung der Lehrenden, aber auch von der Einstellung und dem Engagement des Einzelnen, der an diesem Ort übt.
Die für alle Übenden gültigen Verhaltens- und Umgangsformen fasst in einem Dōjō ein Regelsystem zusammen, die sogenannte Etikette.
Etikette
Hintergrund
In Japan, der Heimat der Budosportarten, aus denen sich Ju-Jutsu entwickelt hat, ist man sehr höflich und zurückhaltend. Die Achtung der Anderen ist dort oberstes Gebot. Dieser Verhaltensgrundsatz findet sich in der Etikette des Ju-Jutsus wieder. Vor dem Betreten der Matte verbeugt sich jeder Jujutsuka leicht im Stand. Mit dieser Verbeugung erklärt er sich mit dem Geist und den Regeln des Dojos bzw. des Ju-Jutsu-Verbandes einverstanden.
Das Angrüßen (Trainingsbeginn)
Sobald der Lehrer bzw. die Lehrerin (Sensei) die Matte betritt, stellen sich alle Jujutsuka zum Angrüßen am Mattenrand auf, und zwar nach Gürtelfarben geordnet. Hierbei befinden sich die Dan-Träger (Meister), links vom Sensei, wobei der höchstgraduierte Dan-Träger am nächsten zum Sensei steht. Die Kyu-Grade stellen sich dem Sensei gegenüber auf, wobei der höchstgraduierte Kyu-Träger nächst den Dan-Trägern steht. Geordnete Kleidung und ruhiges Verhalten sind selbstverständlich.
Wenn sich der Sensei hinkniet, tun dies die Schüler ebenfalls. Der Sensei kann das Niederknien auch mit "Sei-Za" ansagen. Nachdem alle den Fersensitz auf der Matte eingenommen haben, verkündet der ranghöchste Dan- bzw. Kyu-Gradinhaber "Mokuso" (gesprochen Moksu), worauf alle ganz ruhig sitzen, die Augen schließen und sich geistig auf das bevorstehende Training einstellen.
Der Fersensitz
Der stehende Jujutsuka stellt zuerst seinen linken Fuß zurück und setzt sein linkes Knie auf die Matte. Danach wird auch der rechte Fuß zurückgesetzt, wobei die Zehen aufgesetzt bleiben. Nach einem kurzem Berühren des Gesäßes auf den Fersen, werden die Füße nach kurzem Erheben des Körpers ausgestreckt. Danach setzt der Jujutsuka sich zwischen die Fersen auf die Fußunterfläche. Die Handflächen werden dabei locker auf die Oberschenkel gelegt, wobei der Oberkörper aufrecht und der Blick geradeaus gerichtet ist. Das Aufstehen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, also mit dem rechten Fuß beginnend.
Auf das Kommando Jamei-Rei (gesprochen Jame-i-rei), verneigen sich alle, indem sie die Hände vor den Knien auf den Boden legen und dann Kopf und Oberkörper weit vorbeugen. Dabei soll die Stirn den Boden oder die Hände nicht berühren. Dann warten die Jujutsuka, bis sich der Sensei erhebt und stehen auf dessen Zeichen ebenfalls auf.
Das Abgrüßen (Trainingsende)
Am Ende des Trainings stellen sich die Teilnehmer wieder am Mattenrand auf. Auf Zeichen oder Kommando knien sie sich hin. Nachdem alle im Fersensitz ruhig sitzen, verkündet der Inhaber des ranghöchsten Dan- bzw. Kyu-Grades wieder Mokuso, und alle schließen die Augen.
Die Konzentrationsphase im Fersensitz am Trainingsende dauert etwas länger, um den Jujutsuka Gelegenheit zu geben, das gesamte Training nochmals im Geiste zu durchlaufen und hierdurch die vorangegangenen Übungen zu festigen.
Danach verkündet der ranghöchste Jujutsuka Jamei, um die Konzentrationsphase zu beenden, und "Sensei ni rei", wobei sich alle Jujutsuka verneigen (als Dank an den Sensei für das absolvierte Training). Waren mehrere Lehrer beim Training beteiligt, so verbeugen sich diese anschließend gegenseitig.
Danach erhebt sich der Sensei und auf sein Zeichen stehen die Anderen ebenfalls auf. Abschließend verneigen sich alle nochmals (im Stand) vor dem Verlassen der Matte.
Beim Verlassen der Mattenfläche verneigt sich jeder Jujutsuka einzeln am Mattenrand.
Verhalten während des Trainings
Bei jedem Partnerwechsel verneigen sich die Jujutsuka im Stand vor ihrem jeweiligen Trainingspartner als Zeichen der Achtung. Es soll durch diese Geste gezeigt werden, dass man sich im sportlichen Kampf nicht gewollt Verletzungen zufügen will, und dass man sich schon im Voraus für eine nicht gewollte Verletzung entschuldigt. Dasselbe Zeremoniell erfolgt nach abgeschlossener Übung als Zeichen des Dankes für die erfolgte Übung.
Fordert der Sensei einen Jujutsuka als Partner z. B. zu einer Technikdemonstration auf, so verneigt sich dieser Jujutsuka leicht im Stand vor dem Sensei. Am Ende der Technikdemonstration verneigen sich der Sensei und der Jujutsuka voreinander als Zeichen des Dankes für die erfolgte Übung.
Während des Trainings sollten nur diejenigen Techniken geübt werden, die von dem/der Sensei vorgeführt bzw. gefordert werden. Andernfalls erteilt der/die Lehrer/in vorher seine/ihre Zustimmung für die Durchführung von Variationen der gezeigten Technik.
Laute Diskussionen während des Trainingsverlaufes sind zu vermeiden, da sie i. d. R. für andere Jujutsuka eine Ablenkung darstellen.
Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen sollten keine beschädigten oder schmutzigen Anzüge beim Training getragen werden, die Finger- und Fußnägel sind kurz zu halten, lange Haare müssen zusammengebunden werden und jeglicher Schmuck ist abzulegen. Die Übungsmatte darf nur barfuß oder mit geeigneten und sauberen Budo-Sportschuhen betreten werden.
Hygiene
Jeder Jujutsuka hat großen Wert auf Körperhygiene zu legen. Es gibt Vereine, bei denen sich die Jujutsuka vor dem Training gemeinsam die Füße waschen, wie es auch im Aikido häufig der Fall ist.
Aufwärmen
Jujutsuka, die zu spät zum Training erscheinen, müssen sich zunächst ausreichend aufwärmen und dehnen, bevor sie sich den anderen Teilnehmern anschließen können.
Schlag- und Stoßtechniken
Atemitechniken, die zum Kopf bzw. zu Vitalpunkten des Körpers hingerichtet sind, müssen kontrolliert ausgeführt und vor dem Ziel abgestoppt werden. Alle Schlagtechniken zu allen Nicht-Vitalpunkten des Körpers müssen kontrolliert und entweder kurz vor dem Ziel abgestoppt, oder verlangsamt und mit leichtem Druck angebracht werden.
Wurftechniken
Anfänger, welche die erforderliche Fallschule noch nicht perfekt beherrschen, dürfen nicht geworfen werden. Vor Würfen oder Fallübungen muss sichergestellt sein, dass die Matte frei ist.
Nervendruck-, Würge- und Hebeltechniken
Es dürfen keine Würgetechniken in Abwesenheit eines qualifizierten Übungsleiters durchgeführt werden. Nervendruck-, Hebel- und Würgetechniken dürfen nur kontrolliert (auf keinen Fall ruckartig) durchgeführt werden. Alle Würge- und Hebeltechniken sind sofort zu lösen, sobald der Übungspartner dies verbal verlangt oder durch Anschlagen der Matte, seines eigenen Körpers oder des Körpers des die jeweilige Technik anwendenden Jujutsuka zu erkennen gibt.
Weblinks
- Deutscher Ju-Jutsu-Verband e.V.
- Kampfkunstforum mit Ju-Jutsu-Teil
- Infos rund um Ju-Jutsu und Selbstverteidigung



