John Wilkins

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Bild:John Wilkins.jpeg John Wilkins (* 1614 in Fawsley, Northamptonshire, † 1672) war Bischof von Chester.

Er wurde am Magdalen Hall in Oxford ausgebildet, 1637 in Fawsley ordiniert und dort Vikar. Bald gab er die Stellung auf und wurde der Kaplan von Lord Saye and Sele, dann von Lord Berkeley und später von Prinz Charles Louis, Neffe von Karl I.

1641 publizierte er anonym eine Abhandlung mit dem Titel Mercury, or The Secret and Swift Messenger. Es handelte sich um ein kleines aber umfassendes Werk über Kryptographie.

Er interessierte sich stark für Naturwissenschaften und wurde Gründungsmitglied der Royal Society. Die Wissenschafter des 17. Jahrhunderts waren darüber besorgt, dass die natürliche Sprache wegen ihrer Ungenauigkeit den wissenschaftlichen Fortschritt hindert.

In seinem wohl wichtigsten Werk Essay towards a Real Character and a Philosophical Language (London, 1668) entwickelt er eine universale philosophische Sprache. Er setzte sich damit das Ziel, dass gesamte Wissen im Universum detailliert darstellen zu können - genauer, als es mit Englisch oder einer anderen Sprache möglich war. Er entwickelte ein System von Tabellen und graphischen Zeichen, um die gewünschten Konzepte darstellen zu können.

Siehe auch: Semiotik



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