Jilin
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| Abkürzung: 吉 (Pinyin: Jí) | ||
| Hauptstadt | Changchun | |
| Fläche - Gesamt | Rang 14 von 33
| |
| Bevölkerung
- Gesamt 2001
| Rang 21 von 33
26 910 000 Einwohner
| |
| Verwaltungstyp | Provinz | |
| Bild:China-Jilin.png | ||
| ISO 3166-2-Code | CN-22 | |
| Bezirksebene | 8 Städte, 1 Autonomer Bezirk | |
| Kreisebene | 20 Städte, 19 Stadtbezirke, 18 Kreise, 3 Autonome Kreise | |
| Gemeindeebene | 454 Großgemeinden, 283 Gemeinden, 241 Straßenviertel, 28 Nationalitäten-Gemeinden | |
Jilin (吉林 Jílín, Bedeutung: Glückverheißender Wald) ist eine Provinz im Nordosten der Volksrepublik China. Außerdem gibt es eine gleichnamige Stadt in dieser Provinz, die östlich von Changchun liegt.
Geographie
- Angrenzende Provinzen: Heilongjiang, Liaoning, Innere Mongolei
- Angrenzende Staaten: (Nord-)Korea, Russland
Die geographischen Besonderheiten Jilins werden in einem chinesischen Spruch mit "yi shan san shui" (一山三水 ein Gebirge - drei Flüsse) umrissen.
- Der Berg ist das Changbai-Gebirge im Südosten.
- Die drei Flüsse sind der Grenzfluss Yalujiang, der Songhuajiang und der Liaohe.
In Jilin herscht ein nördlich kontinentales durch den Monsun bestimmtes Klima, mit langen kalten Wintern und kurzen warmen Sommern. Die durchschnittliche Temperatur im Januar schwankt zwischen -20 bis -14 °C. Der mittlere Regenfall beträgt 350 bis 1000 mm.
- Bedeutende Städte in der Provinz Jilin:
Wirtschaft
Din der Provinzhauptstadt Changchun wurde in den 1950er Jahren mit Hilfe der Sowjetunion das Erste Automobliwerkt gebaut, das über dreißig Jahre lang den Lastwagentyp Jiefang (= Befreiung) mit 95 PS produzierte, ohne dass irgend eine Änderung vorgenommen wurde. Den ersten Modellwechsel gab es im Jahr 1987, der Viertonner wurde zum Fünftonner mit stärkerem Motor aufgerüstet. Der Bedeutung dieses Werkes tragen auch westliche Konzerne Rechnung: Volkswagen lässt hier den Audi 2000 sowie den Jetta zusammenbauen, für Daimler-Chrysler werden verschiedene Mercedes-Modelle montiert.
Seit 1958 wurde hier auch der klassische Funktionärswagen Rote Fahne (= Hongqi) gebaut.
Tourismus
Bild:Baitou Mountain Tianchi.jpg Das 220.000 Hektar große Naturschutzgebiet des Changbai-Gebirges, das größte Schutzgebiet Chinas, erstreckt sich 250 Kilometer an der Grenze zu Korea. Er wurde in das internationale Naturschutzprogramm der UNESCO aufgenommen. Die Felsen des Changbai schimmern weiß, wovon sich der Name abeleitet (immer weiß). Einer der Gipfel ist der 2.155 Meter hohe Baitoushan Weißkopf-Berg, ein erloschener Vulkan. Auf dessen Spitze breitet sich der bekannte, 9,2 km² große Himmelssee aus, ein über 300 Meter tiefer Krater, der bei einem Vulkanausbruch im Jahr 1702 entstand und sich mit Wasser füllte.
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