Jiangsu

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江苏省
Jiāngsū Shěng
Abkürzung:(Pinyin: Sū)
Hauptstadt Nanjing
Fläche

 - Gesamt
 - Anteil an der VR China:

Rang 24 von 33


102 600 km²
1,07 %

Bevölkerung

 - Gesamt 2001
 - Dichte

Rang 5 von 33

74 380 000 Einwohner
744 Einwohner/km2

Verwaltungstyp Provinz
Bild:China-Jiangsu.png
ISO 3166-2-Code CN-32
Bezirksebene 13 Städte
Kreisebene 54 Stadtbezirke, 27 Städte, 25 Kreise
Gemeindeebene 1.078 Großgemeinden, 287 Straßenviertel, 122 Gemeinden, 1 Nationalitäten-Gemeinde

Jiāngsū (chin. 江苏 bzw. 江蘇) ist eine Provinz im Osten der Volksrepublik China, am Gelben Meer gelegen. Jiangsu liegt im Mündungsbereich des Chang Jiang (Jangtsekiang). Der chinesische Kurzname ist Su. Der Name Jiangsu leitet sich von den Namen der beiden Präfekturen ab, aus deren Zusammenfassung Jiangsu 1667 hervorging: Jiangning (das heutige Nanking) und Suzhou.

Hauptstadt: Nanjing (Nanking). Weitere wichtige Orte: Suzhou, Nantong, Wuxi, Changzhou.

Sprachen: Chinesisch und Wu-Dialekte.

Nachbarprovinzen: Anhui, Shandong, Shanghai, Zhejiang

Geografie

Bild:Nanjing skyline.jpg Die Topografie der Provinz ist im Süden (Jangtse-Delta) und Osten (Küste) flach, im Norden und Westen hügelig bis bergig. Die Küstenlinie ist rund 1.000 km lang. Unter allen Provinzen Chinas hat Jiangsu den höchsten Anteil an Flachland und Wasser und den niedrigsten an Hügel- und Bergland. Mit dem Tai-See (Taihu) und dem Hongze-See (Hongze Hu) liegen der größte und viertgrößte Binnensee der Volksrepublik Chinas in Jiangsu. Der im 7. Jahrhundert erbaute Kaiserkanal, der den Chang Jiang und den Huang He miteinander verbindet, liegt zu einem großen Teil in Jiangsu. Er ist innerhalb von Jiangsu 690 km lang und stellte eine wichtige Nord-Süd-Verkehrsader dar.

Wirtschaft

Jiangsu ist heute eine der wohlhabendsten und dichtest besiedelten Provinzen der Volksrepublik. Schwerindustrie, Chemie, Bergbau und Hightech sind die Industriesparten, die hier vertreten sind. Das südliche Jiangsu ist eine der reichsten Regionen Chinas, der Norden zählt dagegen zu den ärmeren Gebieten. Trotz seines Ressourcenmangels nimmt Jiangsu Platz eins in der industriellen Fertigung ein; der Produktionswert liegt fast 24 Prozent über dem Guangdongs, der Provinz auf dem zweiten Platz.

Tourismus

Die Yangzi-Brücke, Changjiang Daqiao, ist ein technisches Meisterwerk, das die Chinesen ohne ausländische Unterstützung bewerkstelligen mussten, da die sowjetischen Berater 1960 das Land verließen und westliche Fachleute das Projekt für technisch undurchführbar hielten. Von 1960 bis 1968 wurde an der dopelstöckigen, zweispurigen Eisenbahn- und Autobrücke gebaut. Sie überspannt den Yangzi in einer Breite von fast 20 Metern und ist mit den Zubringern fast 7 Kilometer lang. die Brücke ruht auf neun 80 Meter hohen Stützpfeilern im Strom, der hier 20 Meter tief ist.

Suzhous Gärten wurden im Laufe der letzten Jahrhunderte von reichen Beamten, Kaufleuten und Grundherren angelegt. Hierhin zogen sich Würdenträger zurück, um die letzten Jahre ihres Lebens in Ruhe zu verleben. Die Baumeister hatten die Aufgabe, auf einem begrenzten Raum eine maximale Anzahl von Szenerien zu schaffen. Wichtigste Elemente waren Teiche und Berge. Da Suzhou in einer Niederung liegt, war es ein Leichtes, Teiche anzulegen, denn in 1-2 m Tiefe gab es schon Grundwasser. Die durch das Ausheben gewonnene Erde wurde zu Hügeln aufgeschüttet. Häufig anzutreffen sind die so genannten Taihu-Steine. Die Gärten sollten eine teils ländliche, teils städtische Atmosphäre wiedergeben.





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