Jeannette Rankin

aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank

Jeannette Rankin (* 11. Juni 1880 im Missoula County, Montana, † 18. Mai 1973 in Carmel, Kalifornien) war eine US-amerikanische Politikerin, Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin.

Sie war Tochter eines Viehzüchters und einer Schullehrerin und die erste Frau, die ins US-Repräsentantenhaus gewählt wurde sowie die erste Frau im US-Kongress. Bild:Jeannetterankin.jpg

Biografie

Nach dem Studium an der Universität von Montana mit Abschluss 1902 zog sie 1908 nach New York City, wo sie als Sozialarbeiterin arbeitete. Später zog sie nach Seattle, Washington und schrieb sich an der Universität von Washington ein, wo sie sich der Frauenrechtsbewegung anschloss. Sie spielte eine wichtige Rolle für die Gleichberechtigung und im Kampf für das Recht der Frauen, in Montana zu wählen zu dürfen, was am 7. November 1914 verwirklicht wurde. 1916 wurde sie als Republikanerin ins Repräsentantenhaus von Montana gewählt und trat ihren Sitz am 4. März 1917 an. Als Republikanerin und Pazifistin stimmte sie mit anderen 56 Abgeordneten gegen den Kriegseintritt gegen Deutschland und Österreich im Ersten Weltkrieg. 1918 führte sie einen erfolglosen Wahlkampf für einen Sitz im US-Senat. In den folgenden zwei Jahrzehnten arbeitete sie in Washington, DC für verschiedene Angelegenheiten. 1940 wurde Rankin wieder im US-Kongress gewählt. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor, stimmte sie als einzige Abgeordnete gegen die Kriegserklärung an Japan. Sie kandidierte nicht mehr für die Wiederwahl in den Kongress. In ihrem späteren Leben reiste sie mehrmals nach Indien und traf gleichgesinnte Pazifisten wie Mahatma Gandhi.

1968 führte sie mit mehr als 5.000 Frauen, die sog. "The Jeannette Rankin Brigade" an, um am Kapitol gegen den Vietnamkrieg zu demonstrieren. 1985 widmete man ihr eine Statue im Kapitol von Washington, DC.



Views
'Persönliche Werkzeuge
Werkzeuge
Andere Sprachen
Ähnliche Links