Intermediärfilamente

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Intermediärfilamente (Filamenta intermedialia) dienen der Erhöhung der mechanischen Stabilität der Zellen. Sie strahlen auch in Zellverbindungen (Desmosomen, Hemidesmosomen) ein. Intermediärfilamente bilden mit den Mikrotubuli und Actinfilamenten das Cytoskelett der Zelle. Bei Arthropoden und Pflanzen kommen Intermediärfilamente nicht vor.

Aufbau

Intermediärfilamente sind seilförmige Proteinkomplexe mit einem Durchmesser von 8 bis 11 nm. Sie sind aus vielen gleichartigen Proteinen (Monomere) aufgebaut, die sich parallel zu einer röhrenförmigen Struktur zusammenlagern.

Die Intermediärfimlamente sind durch spezifische Proteine (Intermediärfilament-assoziierte Proteine, z.B. Desmoplakin) untereinander zu größeren Bündeln (Tonofibrillen) verbunden. Diese Proteine dienen auch der Verbindung der Intermediärfilamente mit den anderen Elementen des Zytoskeletts.

Typen

Man unterscheidet derzeit 5 Typen von Intermediärfilamenten. Einige sind gewebsspezifisch, Lamine kommen in allen Zellen vor.

Typ Vertreter Vorkommen
1 (saure Keratine) saures Keratin Epithelien
2 (basische Keratine) basisches Keratin Epithelien
3 (Desmine) GFAP (glial fibrillar acidic protein)
Desmin
Vimentin
Peripherin
Gliazellen, Astrozyten
Muskelzellen
Zellen mesenchymaler Herkunft
periphere Neurone
4 (Neurofilamente) NF-L
Internexin
NF-M
NF-A
Nestin
Neurone
ZNS während der Entwicklung
Neurone
Neurone
neuroepitheliale Stammzellen
5 (Lamine) Lamin A
Lamin B
Lamin C
Zellkern
Zellkern
Zellkern

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