Hyazinthen
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| Hyazinthen | ||||||||||||
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| Bild:Hyacinthus orientalis0.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hyacinthus | ||||||||||||
| L. | ||||||||||||
| Arten (Auswahl) | ||||||||||||
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Die Hyazinthen (Hyacinthus) bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Hyazinthengewächse (Hyacinthaceae). Die Gattung besteht aus drei Zwiebelpflanzenarten, die im Frühjahr blühen.
Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
Die Zwiebeln sind gedrungen und von fleischigen Schuppen umgeben. Die glänzendgrünen Blätter, die zur gleichen Zeit wie der Blütenstand austreiben, sind schmal und streifenartig. Die Blüten drängen sich auf einer kurzen Traube. Die einzelnen Blüten sind entweder röhrenförmig oder stark zurückgebogen und süß und durchdringend parfümiert.
Geschichte
Die Gartenhyazinthe (Hyacinthus orientalis) stammt aus Klein- und Zentralasien und ist bereits von den Arabern in Gartenkultur genommen worden. Sie gehörte zum festen Bestandteil türkischer Gärten und wurde in der osmanischen Kunst auch vielfach bildlich dargestellt. Aus den türkischen Gärten gelangte sie zuerst nach Italien, wo sie im Herbar des Gherardo Cibo (1512-1600) für das Jahr 1532 belegt ist.
Verwendung
Die Gartenhyazinthe ist heute mit ihren üppigen und intensiv duftenden Blüten ein beliebter Schmuck für Frühlingsbeete und -rabatten. Sie lässt sich schon im Winter sehr gut im Zimmer treiben. Die Vermehrung erfolgt mittels Aushöhlen oder Einschneiden der Zwiebeln, durch Brutzwiebeln, die während der Vegetationsruhe im Herbst abgenommen werden, oder durch Vermehrung aus Doppelschuppen.
Siehe auch: der Mythos von Hyacinth, Weinbergs-Traubenhyazinthe, Dickstielige Wasserhyazinthe
Literatur
- Hyacinthus, in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1888, Bd. 8, S. 831.
Weblinks
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