Homosphäre und Heterosphäre

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Homosphäre und Heterosphäre sind in der Meteorologie gebräuchliche Teilungen der Atmosphäre. Dabei umfasst die Homosphäre die Luftschichten bis 80-120 km Höhe, die Heterosphäre die Schichten darüber. Die Trennschicht um 100 km Höhe wird als Homopause bezeichnet.

Der Unterschied der beiden Schichten besteht darin, dass man in der Homosphäre von einer gleichmäßigen Durchmischung der Moleküle unabhängig von ihrem Molekulargewicht ausgehen kann, in der Heterosphäre die Moleküle aufgrund der nachlassenden Erdanziehung die schweren Moleküle unten und die leichten oben sind. In der äußeren Schicht der Heterosphäre bei 1000 km Höhe befinden sich nur noch Wasserstoff-Moleküle. In der Heterosphäre kann man also nicht mehr von einer gleichmäßigen Zusammensetzung der Luft ausgehen.

Die Homosphäre beinhaltet mit über 99,9 % der Teilchen den hauptsächlichen Anteil der Atmosphäre. Die Höhe von 100 km wird auch als Grenze zum Weltraum angesehen, da hier mit einer Temperatur = -90ºC und einem Luftdruck = 1 hPa (0,1 % des Luftdrucks auf Meereshöhe) bereits nahezu Weltraumbedingungen herrschen.

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