Holsteinische Schweiz
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Das als Holsteinische Schweiz bezeichnete östliche Hügelland Schleswig-Holsteins, das in der letzten Eiszeit geformt wurde, liegt an der durch Förden stark gegliederten Ostseeküste in der Region zwischen Kiel und Lübeck.
Die Moränenregion mit vielen Seen, einem Teilgebiet von Wagrien, im Osten des Bundeslandes Schleswig-Holstein zählt als Naturpark Holsteinische Schweiz zu den wichtigsten Tourismusregionen Norddeutschlands. Wichtige Orte sind Preetz, Plön, Eutin, Bad Malente-Gremsmühlen und Lütjenburg.
Der landschaftliche Reiz dieser Region erklärt sich aus der Vielzahl der Seen, die in die hügelige Landschaft eingebettet sind. Viele von ihnen werden von den Flüssen Schwentine, die in die Kieler Förde mündet, und der Kossau (Mündung in den Großen Binnensee) durchflossen. Neben großen Seen wie z.B. dem Großen Plöner See, dem Dieksee oder dem Kellersee sind auch kleinere Seen wie der Ukleisee, der vollständig im Wald liegt, bekannt und auch immer wieder gewähltes Motiv in der romantischen Malerei. Das liebliche Nebeneinander von Wäldern, Hügeln, Seen und der nahen Ostsee zieht Erholungssuchende seit viele Jahrzehnten an und ist außerdem beliebtes Wohngebiet.
Die Agrarlandschaft ist durch große adlige Güter gekennzeichnet. Repräsentative Gutshäuser, große Scheunen und Alleen sind viel besucht, u.a. im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Die höchste Erhebung ist der Bungsberg bei Schönwalde. Mit dem einzigen Skilift Schleswig-Holsteins und seinen 168 Metern ü. NN ist er gleichzeitig der höchste "Berg" des Bundeslandes.
Siehe auch
Weblinks
- Holsteinische Schweiz
- Naturpark Holsteinische Schweiz
- Tourismusseite Schleswig-Holstein
- Die natürlichen Landschaften Schleswig-Holsteins (Schema)
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