Helicobacter hepaticus
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| Helicobacter pylori | ||||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Helicobacter hepaticus | ||||||||||||||
| Fox et al., 1994 |
Helicobacter hepaticus ist ein gramnegatives, mikroaerophiles Bakterium, das im Magen und der Leber von Nagetieren vorkommt und Leberentzündungen und -krebs auslösen kann. Es handelt sich dabei um einen nahen Verwandten des Helicobacter pylori, der beim Menschen als Erreger von Magenkrebs eine wichtige Rolle spielt.
Vor allem aufgrund seiner nahen Verwandtschaft mit H. pylori ist dieses Bakterium von großer Bedeutung für die Krebsforschung, da man aufgrund seiner Pathogenität bei Mäusen Rückschlüsse auf die Krebsentstehung beim Menschen schließen kann.
Genomforschung
Im Rahmen des Genomforschungsprojektes GenoMik wurde das Genom von H. hepaticus in Jahr 2003 vollständig entschlüsselt. Dabei handelte es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA, der Arbeitsgruppe von Sebastian Sauermann am Institut für Medizinische Mikrobiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover sowie den Firmen MWG Biotech AG und GeneData. Als Ergebnis der Auswertung konnten Konzentrationen von Virulenzgenen im Genom festgestellt werden, die als „Pathogenitätsinseln“ bezeichnet wurden.
Literatur
- Suerbaum S, Josenhans C, Sterzenbach T, Drescher B, Brandt P, Bell M, Droge M, Fartmann B, Fischer HP, Ge Z, Horster A, Holland R, Klein K, Konig J, Macko L, Mendz GL, Nyakatura G, Schauer DB, Shen Z, Weber J, Frosch M, Fox JG (2003): The complete genome sequence of the carcinogenic bacterium Helicobacter hepaticus. In: Proc Natl Acad Sci USA 2003 Jun 24;100(13):7901 PMID 12810954



