Gyula Grosics
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Gyula Grosics [ˈɟulɒ ˈɡroʃiʧ] (* 4. Februar 1926) ist ein ehemaliger ungarischer Fußballspieler.
Grosics war der Torhüter der ungarischen Nationalmannschaft, die sechs Jahre von 1948 bis 1954 unbesiegt blieb. Er spielte im Verein bei Kispest-Honvéd Budapest. 1952 wurde er in Helsinki Olympiasieger, doch der Höhepunkt seiner Laufbahn sollte die Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz werden, jedoch wurde hier Ungarn sensationell von Deutschland mit 3:2 bezwungen. Grosics war einer der Spieler, die daraufhin dafür von der kommunistischen ungarischen Staatsführung am härtesten bestraft wurde. Er mußte den Staatsclub Honvéd verlassen und durfte bis zu seinem Karriereende 1962 nur noch in der ungarischen Provinz bei Bányász Tatabánya spielen. Nach dem Aufstand gegen das kommunstische Regime in Ungarn 1956 brach das Wunderteam der 1950er Jahre endgültig auseinander. Viele der herausragenden Spieler gingen ins Ausland. Grosics blieb in Ungarn. Dennoch war er weiterhin Stammtorwart der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 und der Fußball-Weltmeisterschaft 1962 und war damit einer der wenigen großen Stars der Ungarn, die sich mit der neuen politischen Situation in ihrem Lande einigermaßen arrangierten.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grosics, Gyula |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | ungarischer Fußballer |
| GEBURTSDATUM | 4. Februar 1926 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |



