Guizhou

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贵州省
Guìzhōu Shěng
Abkürzung:(Pinyin: Qián)
Hauptstadt Guizhou
Fläche

 - Gesamt
 - Anteil an der VR China:

Rang 16 von 33


176 100 km²
1,83 %

Bevölkerung

 - Gesamt 2001
 - Dichte

Rang 17 von 33

35 250 000 Einwohner
200 Einwohner/km2

Verwaltungstyp Provinz
Bild:China-Guizhou.png
ISO 3166-2-Code CN-52
Bezirksebene 4 Städte, 3 Autonome Bezirke, 2 Regierungsbezirke
Kreisebene 56 Kreise, 11 Autonome Kreise, 10 Stadtbezirke, 9 Städte, 2 Sondergebiete
Gemeindeebene 692 Großgemeinden, 507 Gemeinden, 253 Nationalitäten-Gemeinden, 87 Straßenviertel

Guizhou ist eine Provinz im Südwesten Chinas. Die Provinz ist ein gebirgiges Becken, in dem es einem alten Spruch zufolge „keine drei Fuß flachen Landes, keine drei Tage ohne Regen und keinen Menschen mit drei Yuan“ gibt und das von der Außenwelt schwer zugänglich war, gilt als die ärmste Provinz Chinas. In Guizhou gibt es 15 verschiedene autochthone ethnische Minderheiten. Zu ihnen gehören die Völker der Yao, Miao, Yi, Qiang, Dong, Zhuang, Bouyei, Bai, Tujia, Gelao und Sui. Zusammen machen sie 37 % der Bevölkerung aus und haben auf 55 % der Fläche regionale Autonomie. Hier sind besonders die drei Autonomen Bezirke im Süden der Provinz zu nennen: Qiannan, Qianxi'nan und Qiandongnan. Die ethnischen Minderheiten leben traditionell in den Bergen, wohin sie sich beim Vordringen der Han-Chinesen zurückgezogen haben.

Das Klima ist subtropisch-feucht mit unscharfen Jahreszeit-Kontrasten. Die Jahresdurchschnittstemperatur ist 15° C und der durchschnittliche Jahresniederschlag 900 - 1.500 mm. Guizhou ist auch die wolkenreichste Provinz Chinas. Der Name der Provinzhauptstadt Guiyang bedeutet wertvoller Sonnenschein, kein Wunder angesichts der 220 Wolkentage im Jahr.

Guizhou kam vor 2.000 Jahren unter chinesische Herrschaft. Die Gründung der Provinz erfolgte 1413. Die Einwanderung von Han-Chinesen vollzog sich ab dem 18. Jahrhundert. 1935 fand in Zunyi die Zunyi-Konferenz statt. Im Zweiten Weltkrieg flüchteten zahlreiche Kaufleute, Beamte und Intellektuelle vor den Japanern hierher; sie spielten für die Entwicklung nach dem Krieg eine bedeutende Rolle.

Tourismus

Ein gutes Entwicklungspotenzial wird im Fremdenverkehr gesehen. Die dafür nötige Verkehrsinfrastruktur ist großenteils bereits vorhanden.

Hier befindet sich mit dem Huangguoshu-Wasserfall der größte Wasserfall Asiens. Die pittoreske Karstlandschaft ist zentrales Siedlungsgebiet der Bouyei.

Über 73 % der Fläche sind anstehender Kalkstein. Karstformationen sind ausgeprägt und die Bodendecke äußerst dünn. Unter dem Boden finden sich zahlreiche Höhlen und unterirdische Flüsse.

Wirtschaft

Mehrere Millionen Menschen leben unterhalb der offiziellen Armutsgrenze, darunter ein großer Anteil der Angehörigen nationaler Minderheiten. Fast alle neuen Arbeitsplätze und Privatgeschäfte wurden von Zuwanderern aus Sichuan eingenommen.

Guizhou hat die bedeutendsten Quecksilbervorkommen Chinas. Am bekanntesten ist jes jedoch für seinen Maotai-Schnaps.




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