Grubenbahn
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Bild:Grubenlok Deutz.jpg Bild:Personenwagen Grubenbahn.jpg Zur Grubenbahn gehören Bahnanlagen, welche im Bergbau über wie unter Tage zum Abtransport von Erz, Kohle und Abraum verwendet werden.
Heute werden Grubenbahnen meist elektrisch betrieben, in früheren Zeiten dienten vor allem Kleinpferde wie etwa Shetlandponys als Zugtiere. Bei sehr beengten Verhältnissen wurden auch Kinder eingesetzt.
Von der Grubenbahn besteht normalerweise schon aufgrund der meist geringen Spurweite kein direkter Anschluss an die Grubenanschlussbahn oder das öffentliche Schienennetz.
In Mitteldeutschland existierte im Leipzig/Altenburger Braunkohlerevier bis 1995 das größte zusammenhängende schmalspurige Gruben- und Kohleverbindungsbahnnetz über Tage in Europa. Es umfasste zur Zeit der größten Ausdehnung 726 Kilometer in 900mm Spurweite. Davon waren ca. 215 km rückbares Gleis innerhalb der Gruben und 511 km stationäres Gleis der Kohleverbindungsbahnen vorhanden. Bis 1999 wurde im Tagebau Zwenkau bei Leipzig der letzte 900mm Grubenbahnbetrieb in Sachsen aufrechterhalten. Vom ehemals vorhandenen Gleisnetz wurden zuletzt noch befahren : 70 km bewegliche Gleisanlagen und 90 km stationäre Gleisanlagen in 900mm Spurweite innerhalb des Tagebaubetriebes Zwenkau sowie ca. 20km normalspurige Kohleverbindungsbahn zu den Karftwerken (1995 -1999). Mit der Schließung dieses Tagebaus endet auch die Geschichte der 900mm Grubenbahnen im Braunkohlebergbau in Sachsen. Im Dezember 1999 wurde auch der letzte Mitteldeutsche Gruben- und Kohlebahnbetrieb auf 900mm Spurweite in der Lausitz stillgelegt. Damit endet ein weiteres Kapitel Mitteldeutscher Industriegeschichte.
Weblinks
Siehe auch:
Feldbahn, Bahn (Verkehr)



