Großfamilie
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Eine Großfamilie besteht aus einer größeren Gruppe von verwandten Personen über mehrere Generationen hinweg.
Dies können die Eltern mit deren Kindern und Kindeskindern sowie Onkel, Tanten oder anderen Verwandten sein. Auch das Gesinde wird oft dazu gerechnet. Diese leben meist gemeinsam in einem Haus oder Siedlung, und bilden eine wirtschaftliche Einheit (z.B. betreiben sie gemeinsam Landwirtschaft).
In den Industrieländern, spielen Großfamilien durchaus noch eine Rolle, jedoch in der der soziologischen Analyse nicht leicht zugänglichen Oberschicht, so dass sie 'verschwunden' erscheinen. Hingegen sind sie in der dritten Welt noch sehr auffällig verbreitet. Das hat vor allem mit der vorwiegend agrarischen Wirtschaftsstruktur und einem weitgehend fehlenden Sozialsystem zu tun, so dass Kinder die "Pensionsvorsorge" der Eltern sind (vgl. dazu Familie (Soziologie)).
In Gesellschaften, die die Polygamie erlauben, können Großfamilien nochmals deutlich größer ausfallen.
siehe auch: Familie (Recht), Sippe, Klan, Verschwägerung, Verwandtschaft, Hotel Mama.



