Griechische Drachme

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Die griechische Drachme (griechisch δραχμή, Plural δραχμές) ist die ehemalige Währungseinheit Griechenlands.

Untereinheit war das Lepton (λεπτό(ν), Plural λεπτά); 100 Lepta ergeben eine Drachme. ISO-4217-Code war GRD.

Die Drachme wurde 1831 als griechische Währung eingeführt und löste den Phönix ab, welcher von 1828 bis 1831 die erste Währung Griechenlands nach der Erlangung der Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich war. Der Name stammt von der antiken Münz- und Gewichtseinheit Drachmon (δραχμή). Die Drachme war von allen Euro-Vorgängerwährungen diejenige, welche am längsten ohne Währungsreform in Gebrauch war. Noch älter ist der französische Franc, bei dem jedoch 1958 zwei Nullen gestrichen wurden.

Ab 1868 war Griechenland Mitglied der Lateinischen Münzunion. Damit war die Drachme im Verhältnis 1:1 an die anderen Währungen der Union gebunden. Nach dem Ersten Weltkrieg hatte die Münzunion keine praktische Bedeutung mehr und wurde 1927 aufgelöst.

2001 trat Griechenland der Europäischen Währungsunion bei, zwei Jahre nach den elf Gründungsmitgliedern. Die Drachme wurde damit fest an den Euro gebunden, und zwar im Verhältnis 340,750 GRD = 1 EUR. 2002 wurde, gleichzeitig mit den anderen Euro-Ländern, das Euro-Bargeld eingeführt und die Drachme verschwand.

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Bild:Wiktionary-logo-en.png Wiktionary: Drachme – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen


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