Giovanni Morone

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Giovanni Battista Morone (* 25. September 1509 in Mailand; † 1. Dezember 1580 in Rom) war ein italienischer Kardinalbischof und Kirchenpolitiker, Konzilslegat und -präsident.

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1536 wurde er zum Bischof von Modena ernannt, aber gleichzeitig vom Papst Paul III. nach Deutschland gesandt, um den Gang der Reformation zu beobachten, und wohnte dem Religionsgepräch von Worms und dem Reichstag von Regensburg 1541 bei. 1542 zum Kardinal ernannt, duldete er in seinem Bistum die evangelische Lehre und bekannte sich selbst zur Lehre von der Rechtfertigung durch den Glauben, unterwarf sich jedoch später der Kirche, wurde 1548 Bischof von Novara und 1555 päpstlicher Legat auf dem Reichstag zu Augsburg, 1557 aber in der Engelsburg gefangengesetzt, weil er angeblich in Augsburg die Rechte der Kirche verraten hatte, und bis zum Tod von Papst Paul IV. im Jahre 1559 gefangen gehalten. 1563 ernannte ihn Pius IV. zum Präsidenten des Trienter Konzils; nachdem er den Widerstand des Kaisers Ferdinand I. gegen dessen Beschlüsse beschwichtigt hatte, brachte er dieses zum Abschluss. Er wirkte noch 1576 für die katholische Kirche in Deutschland auf dem Regensburger Reichstag.

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Bild:Meyerskonvlexikon.jpg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Der Wissensstand von damals kann inzwischen überholt sein. Wenn du sicher bist, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, und dies mit Quellen belegt ist, dann kann dieser Hinweis aus dem Artikel entfernt werden.


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