Ginza

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Die Ginza (銀座) ist ein als Hauptgeschäfts- und Vergnügungsviertel bekannter Stadtteil von Tokio mit einer Vielzahl von Restaurants, Theatern, Kaufhäusern, Austellungsräumen, Kunstgallerien, Nachtclubs und Hotels. Er war einer der ersten Stadtteile Tokios, der dem Pazifik abgerungen wurde. Im Jahre 1612 in der Edo-Periode wurde in diesem Gebiet eine Silbermünzstätte gegründet, von der sich der Name Ginza (Gin=Silber, Za=Miene) ableitet. Nachdem die Ginza 1872 vollständig niederbrannte, wurde sie von einem britischen Architekten namens Josiah Conder komplett neu aufgebaut. Er schuf ein enges Straßennetz mit über tausend von in Japan unüblichen Ziegelgebäuden. Dank der zusätzlich installierten Gaslaternen fühlten sich die Tokioter bald im neuartigen Stadtteil wohl, der Weiterentwicklung zum Vergnügungviertel stand nichts mehr im Wege. Heute ist der Name "Ginza" gleichbedeutender Ausdruck für "Einkaufssttraße" geworden, so gibt es nun in ganz Japan Ginzas.

In der Nähe der Ginza liegt die Endstation des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen.

Hotels

Weblinks

Für die Heilige Schrift des Mandäismus siehe: Sidra Rabba



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