Galápagos-Riesenschildkröte

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Galápagos-Riesenschildkröte
Bild:Galapagos Geochelone nigra porteri.jpg
Systematik
Klasse: Reptilien (Reptilia)
Ordnung: Schildkröten (Testudinata)
Unterordnung: Halsberger (Cryptodira)
Familie: Landschildkröten (Testudinidae)
Gattung: Geochelone
Art: Galápagos-Riesenschildkröte
Wissenschaftlicher Name
Geochelone nigra
Unterarten
  • Pinta-Riesenschildkröte (G. n. abingdoni)
  • Wolf-Riesenschildkröte (G. n. becki)
  • San-Cristóbal-Riesenschildkröte (G. n. chathamensis)
  • Santiago-Riesenschildkröte (G. n. darwini)
  • Pinzón-Riesenschildkröte (G. n. ephippium)
  • Sierra-Negra-Riesenschildkröte (G. n. guntheri)
  • Española-Riesenschildkröte (G. n. hoodensis)
  • Darwin-Riesenschildkröte (G. n. microphyes)
  • Santa-Cruz-Riesenschildkröte (G. nigra porteri)
  • Alcedo-Riesenschildkröte (G. n. vandenburghi)
  • Cerro-Azul-Riesenschildkröte (G. n. vicina)

Die Galápagos-Riesenschildkröte (Geochelone nigra) ist eine Art der Gattung Geochelone aus der Familie der Landschildkröten (Testudinidae). Einst kam sie in vierzehn Unterarten vor, die alle auf den Galápagos-Inseln lebten. Heute sind jedoch drei Unterarten ausgestorben. Auf den zwölf größeren Inseln lebte jeweils nur eine Unterart, nur auf der größten Galápagos-Insel Isabela haben sich auf den fünf Vulkanen der Insel fünf eigene Unterarten entwickelt. Überlebt haben bis jetzt die fünf Unterarten auf Isabella und die Unterarten von sechs weiteren Inseln, wobei die meisten Unterarten gefährdet sind. Von einer Unterart (G. n. abingdoni) lebt lediglich ein einzelnes männliches Tier (genannt: Lonesome George [1]). Auch eine intensive Suche im Jahre 2004 durch Peter Pritchard förderte auf der Insel Pinta keine weiteren Schildkrötenspuren zu Tage.

Galápagos-Riesenschildkröten werden bis zu 1,20 Meter lang und oftmals sehr alt (vgl. Harriet). Der Carapax ist ebenholzschwarz. Je nach Ernährungsweise haben die Unterarten jedoch verschieden geformte Panzer, wobei Unterarten, die sich vorwiegend von Gras ernähren, einen kuppelförmigen Panzer haben, Unterarten die sich vorwiegend von Büschen und Opuntien ernähren, dagegen einen sattelförmiger Panzer, der größere Halsbewegungen und damit das Abfressen von Futter in größerer Höhe erlaubt.

Geographisches Vorkommen der Unterarten:

  • G. nigra abingdoni Pinta
  • G. nigra becki Wolf-Vulkan auf Isabela
  • G. nigra chatamensis San Cristóbal
  • G. nigra darwini San Salvador
  • G. nigra ephippium Pinzón
  • G. nigra guntheri Sierra-Negra-Vulkan auf Isabela
  • G. nigra hoodensis Española
  • G. nigra microphyes Darwin-Vulkan auf Isabela
  • G. nigra porteri Santa Cruz
  • G. nigra vandemburghi Alcedo-Vulkan auf Isabela
  • G. nigra vicina Cerro-Azul-Vulkan auf Isabela


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