Franz von Baader
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Franz Xaver von Baader (* 27. März 1765 in München; † 23. Mai 1841 in München) war Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph. Er war ein Bruder von Joseph von Baader.
Der Sohn eines kurfürstlichen Leibarztes studierte zuerst Medizin. Ab 1788 studierte er dann an der Bergakademie Freiberg und wurde Bergbauingenieur. 1799 wurde er in München zum Bergrat, 1801 zum Oberbergrat und 1807 zum Oberstbergrat berufen. 1808 wurde er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seine späteren philosophischen Schriften wurden allgemein geschätzt, Baaders Theorien haben insbesondere auf Schellings Naturphilosophie eingewirkt. Ab 1826 war Baader auch Honorarprofessor für Philosophie der neugegründeten Universität München. Anläßlich des Kölner Kirchenstreites positionierte sich Baader als vehementer Gegner des kirchlichen Absolutismus, worauf ihm der bayerische Innenminister Karl von Abel 1838 Vorlesungen in Religionsphilosophie verbot.
Weblinks
- Literatur von und über Franz von Baader im Katalog der DDB
- Eintrag im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (inkl. Literaturangaben) (BBKL)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Baader, Franz Xaver von |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 27. März 1765 |
| GEBURTSORT | München |
| STERBEDATUM | 23. Mai 1841 |
| STERBEORT | München |
Seitenkategorien: Mann | Deutscher | Philosoph (18. Jh.) | Philosoph (19. Jh.) | Geboren 1765 | Gestorben 1841



