Fibrom
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Ein Fibrom ist eine gutartige mesenchymale Geschwulstbildung, die in allen Organen auftreten kann. Der bindegewebige Anteil besteht dabei meist aus kollagenen Fasern.
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Hartes Fibrom
Das Harte Fibrom (Fibroma durum) ist fasereich bzw. zellarm und wird im Bereich der Haut auch als Dermatofibrom oder manchmal auch als Nodulus cutaneus ("Hautknoten") bezeichnet. Fließende Übergänge bestehen zum zellreicheren Histiozytom, das auch als Reaktion auf Mikrotraumen wie Insektenstiche angesehen wird und vor allem an den Beinen auftritt.
Eine Sonderform stellt das Keloid dar, das sich bei entsprechender Veranlagung als hyperplastische Narbe, seltener spontan entwickelt.
Weiches Fibrom
Bild:Weiches-fibrom-augenlid.jpg
Das Weiche Fibrom (Fibroma molle) wird auch als Fibroma pendulans oder "gestieltes Fibrom" bezeichnet. Das Fibroma molle ist zellreich und faserarm oder besteht aus locker maschenartig angeordneten Fasern. Es ist recht häufig und kommt vor allem im Hals-, Achsel- und Leistenbereich vor.
Weitere Formen
Weitere Formen des Fibroms sind:
- Fibroma cavernosum oder Angiofibrom, das durch zahlreiche, oft erweiterten Gefäßen besteht
- Fibroma zysticum, das durch zentrale Erweichungen oder erweiterte Lymphgefäße gekennzeichnet ist.
- Fibroma myxomatodes, das durch Verflüssigung der Grundsubstanz des Bindegewebes entsteht
Fibromatose
Bei einem gehäuften Auftreten von Fibromen spricht man von einer "Fibromatose im engeren Sinn". Zu den "Fibromatosen im weiteren Sinn" gehört u.a. das Desmoid, das einen Sonderfall darstellt, indem es sich hier um einen semimalignen da rasch wachsenden Bindegewebstumor handelt.



