Erhebungsvorbereitung

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Die Erhebungsvorbereitung stellt der erste Prozess einer Statistik dar. Zu ihr gehören im Wesentlichen die Erstellung des Erhebungskonzepts (Versuchsplanung).

Zum Erhebungskonzept gehören:

  • eine Beschreibung des Ausschnitts aus der Realität, der statistisch abzubilden ist,
  • das Problem, für das statistische Informationen benötigt werden,
  • die statistischen Merkmale und Ausprägungen,
  • die Art der Datengewinnung mit dem/den Erhebungsinstrument(en) (Fragebogen),
  • weitere Erhebungsunterlagen (Interviewerhandbücher, Codieranweisungen und Informationen für Auskunftgebende/Befragte),
  • die Aufbereitungsmethoden (z.B. Plausibilitätsprüfungen),
  • die Analysemethoden, das Tabellen- bzw. Auswertungsprogramm,
  • die Beschreibung der Auskunftgebenden (Befragten),
  • der Stichprobenplan (bei einer Stichprobenerhebung),
  • die Rechtsgrundlage (nur bei amtlichen Statistiken) und
  • organisatorische Unterlagen, wie die Zeit- (Feldphase, Veröffentlichungstermine), Kosten-, Betriebsmittel- und Personalplanung.

Das Erhebungskonzept wird in weiten Teilen in enger Kooperation mit dem Auftraggeber einer Statistik durchgeführt. Die Wahl der Aufbereitungs- und Analysemethoden gehört zu den ureigensten Aufgaben eines Statistikers. Die Wahl der Methoden wird durch die Problemstellung und die Grundsätze der Objektivität, Neutralität, Wissenschaftlichkeit und Unabhängigkeit bestimmt.

Bei großen, umfangreichen Statistiken, wie z.B. den Zählungen, kann zur Erhebungsvorbereitung auch eine Testerhebung (Pilotstudie) gehören.

Der nächste Prozess nach der Erhebungsvorbereitung ist die Datengewinnung.



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