Erbse
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| Bild:Illustration Pisum sativum0.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pisum sativum | ||||||||||||
| L. |
Die Erbse (Pisum sativum), auch Gartenerbse oder Speiseerbse, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae, Leguminosae), Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae).
Die Erbse stammt wahrscheinlich aus Kleinasien, und ist seit Jahrtausenden eine wichtige Nutzpflanze. Bei archäelogischen Ausgrabungen im Nahen Osten konnte Erbsen bis auf über 10.000 Jahre zurückdatiert werden und zählt somit zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit.
Die Erbse ist einjährig, krautig, selbstbefruchtend, die meisten Sorten sind Langtagpflanzen und die Erbse ist auch eine rankende Pflanze, die unter geeigneten Bedingungen bis zu 2 m hoch wachsen kann, wobei einige Sorten nicht einmal 50 cm hoch werden.
Die Sorten haben unterschiedliche Vegetationszeiten, diese werden meistens durch Wärmesummen charakterisiert.
Die grünen Hülsen, fälschlicherweise oft als "Schoten" bezeichnet, sind bis zu 10 cm lang und enthalten runde, 5 bis 7 mm große Samen, die getrocknet auch kantig sein können.
Die Erbse wird heute weltweit angebaut und sowohl frisch (roh oder als gekochtes Gemüse) als auch getrocknet verwendet. Zum Frischessen gibt es Sorten, bei denen man die ganzen jungen Hülsen als Gemüse isst, und solche, bei denen man die frischen Erbsen aus den Hülsen schälen muss. Getrocknete Erbsen werden als ganze Erbsen (mit Samenschale) oder als halbe Erbsen (wo die Samenschale entfernt ist) benutzt. Halbe Erbsen sind etwas teurer, werden aber viel schneller gar. Getrocknete Erbsen können grün oder gelb sein. Bild:Erbsen.jpg Bild:Erbsen123.jpg Es werden drei Sortengruppen unterschieden:
- Schalerbsen (Pisum sativum L. convar. sativum), auch Pahl-, Pal- oder Kneifelerbsen genannt, haben einen glattschaligen Samenkorn. Ihr trockenes Korn wird meistens zum Kochen verwendet (Trockenspeiseerbsen). Für andere Verwendungen muß sie jung geerntet werden, denn wenn die Körner zu groß geworden sind, haben sie leicht einen mehligen Geschmack.
- Markerbsen (Pisum sativum L. convar. medullare Alef. emend. C.O. Lehm) haben im reifen Zustand einen geschrumpften Korn, enthalten Zucker (6-9 %, fast ausschließlich Saccharose) und schmecken daher süß, weswegen sie oft irrtümlich als Zuckererbsen betrachtet werden. Werden meistens zur Konservierung (für Nasskonserven werden helle Sorten bevorzugt) und Frostung (werden dunklere Sorten bevorzugt) genutzt. Als Trockenerbsen sind sie zum kochen ungeeignet, da sie beim kochen nicht weich werden. Mittlerweile gibt es auch glattkörnige Markerbsen, so das sie sehr schwer von den Schalerbsen unterschieden werden können.
- Zuckererbsen (Pisum sativum L. convar. axiphium Alef emend. C.O. Lehm), auch Kaiserschoten, Kiefelerbsen oder Kefen genannt, haben keine Pergamentschicht in der Hülse und werden nicht zäh. Hauptsächlich werden ganze fleischige, süße und dicke Hülsen mit noch unentwickelten Körnern verzehrt. Die meisten Sorten haben Schalerbsenkörner, nur manche Markerbsenkörner. Sie sind die beliebtesten unter den Erbsenklassen.
Zubereitungsarten:
- Erbsensuppe
- Wasabi-Erbsen sind getrocknete Erbsen, die mit Wasabi (japanischer Meerrettich) überzogen sind. (Beliebt in Japan, Herstellung meist in Thailand)
Weblinks
| Bild:Commons-trans 135px ohne text.png | WikiCommons: Erbse – Bilder, Videos oder Audiodateien |



