Eozän

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Periode
Neogen
Holozän
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Pliozän
Miozän
Periode
Paläogen
Oligozän
Eozän
Paläozän
N älter älter

Das Eozän ist eine erdgeschichtliche Epoche innerhalb der Periode des Paläogens, früher des Tertiärs. Das Eozän begann vor 55,8 Millionen Jahren und endete vor 33,9 Millionen Jahre und ist die zweite Epoche des Paläogens (siehe Geologische Zeitskala). Benannt ist das Eozän nach der griechischen Göttin der Morgenröte Eos.

Wichtig im Eozän ist die sprunghafte Weiterentwicklung der Säugetiere. Die Ordnungen der Unpaarhufer, Fledertiere, Primaten und Nagetiere entstanden.

Zu den berühmtesten Fundstellen aus dem Eozän in Deutschland gehören Messel bei Darmstadt (Hessen), das Geiseltal bei Halle/Saale (Sachsen-Anhalt) und das Eckfelder Maar bei Manderscheid (Rheinland-Pfalz). Dort fand man fossile Reste von Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren. Zu dieser exotischen Tierwelt gehörten u. a. Riesenameisen, Riesenschlangen, Krokodile, bis zu 2 Meter hohe Riesenlaufvögel (Diatryma), fuchsgroße Urpferde, Tapire, Ameisenbären, Schuppentiere, Urraubtiere und auf zwei Beinen laufende Säugetiere.

Dem Eozän folgte das Oligozän und ging das Paläozän voraus.

Literatur

  • Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit", C. Bertelsmann, München 1986
  • Ernst Probst: Rekorde der Urzeit", C. Bertelsmann, München 1986

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