Corrientes (Stadt)
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Corrientes (San Juan de Vera de las Siete Corrientes) ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz Corrientes.
Geografie
Corrientes liegt nahe der Vereinigung des Paraná mit dem Paraguay, dicht unterhalb der übrigens der Schifffahrt nicht hinderlichen Stromschnellen, denen sie ihren Namen verdankt, früher fast in Orangenwaldungen versteckt.
- Einwohner: Corrientes Capital ca. 350000
- Geographische Koordinaten: Koordinate: 27° 29' S, 58° 49' W27° 29' S, 58° 49' W
Gegenüber von Corrientes auf dem Gebiet Paraguays liegt das 4. größte Wasserkraftwerk der Welt Yacyretá mit rund 4000 Megawatt Leistung, welches seit 1998 in Betrieb ist.
Geschichte
Im Januar 1516 erreichte die erste Expedition unter Leitung von Juan Díaz de Solís die Gegend um Corrientes. Allerdings machten Indianer-Angriffe einen längeren Aufenthalt unmöglich. 1527 errichtete Sebastián Caboto das Fort Sancti Spiritus am Río Paraná. 1536 erforschte eine weitere Expedition unter Pedro de Mendoza weiter das Flußinnere.
Corrientes wurde 3. April 1588 von Torres de Vera y Aragón, dem Gourverneur von Asunción , gegründet.
Ab 1615 siedelte sich Jesuiten am Río Uruguay an. 1807 verteidigten sich die Bewohner Stadt sich erfolgreich gegen eine englische Invasion. Von 1818 - 1820 wurde Corrientes von Andrés Guaykurarí dem Kopf der indianischen Mission besetzt gehalten. 1821 erhielt Corrientes eine eigene Verfassung und 1826 wurde eigenes Papiergeld eingeführt.
Am 28. Dezember 1852 erklärte Gourverneur Genaro Berón de Astrada den Krieg (Guerra de Rosas). Der Krieg endete am 12. Oktober 1855 mit der Absetzung der Provinzregierung.
25. Mai 1865 griff eine Invasionsarmee aus Paraguay die Stadt an. Der Krieg mit Paraguay endete erst 1869.



