Corcovado (Brasilien)

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Bild:Brasil.RioDeJaneiro.Corcovado.jpg Bild:Redentor.jpg Bild:Corco1.JPG

Der Corcovado (dt.: der Bucklige) ist ein Berg in Rio de Janeiro, auf dem eines der Wahrzeichen der Stadt, die Christus-Statue, steht. Unterhalb liegt der Tijuca-Nationalpark. Der Corcovado ist 710 m hoch und bietet einen spektakulären Blick über die Stadt.

Auf seiner Spitze steht die von Heitor Silva Costa entworfene Erlöser-Statue (port.: Cristo redentor), die der polnische Bildhauer Paul Landowski in fünf Jahren ausführte. 1931 kam seine Arbeit schließlich zum Abschluß und wurde am 12. Oktober geweiht. Die riesige Statue ist 30 m hoch, steht auf einem 8 m hohen Sockel und wiegt 1.145 Tonnen. Allein der 3,75 m hohe Kopf hat ein Gewicht von 30 Tonnen. Die Spannweite der ausgebreiteten Arme beträgt 30 m. Als Baumaterial verwendete man Beton mit einer Schicht Speckstein. Der Bau der Statue wurde von der katholischen Gesellschaft ursprünglich in Auftrag gegeben, um einen häßlichen Telefonmasten zu verdecken. Jährlich besuchen bis zu einer Million Menschen das Monument.

Am 1. Dezember 1999 sprang der österreichische Basejumper Felix Baumgartner vom rechten Arm der Statue aus mit dem Fallschirm ab. Zuvor kletterte er an einem mit einer Armbrust übergeschossenen Seil hinauf.

Eine Serpentinenstraße und eine Zahnradbahn, die Corcovado Bergbahn, führen bis nahe an den Gipfel des Corcovado.

Antonio Carlos Jobim hat dem Corcovado ein gleichnamiges Lied gewidmet.

Die Statue ist bei Google-Earth bei den Koordinaten: S 22°57'05.80 / W 43°12'37.80 zu finden.

Koordinate: 22° 57' 08.80" S 43° 12' 41.97" W



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