Clydesdale

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Der Clydesdale ist ein kraftvolles Kaltblutpferd, das im 18. Jahrhundert in Schottland im Tal des Flusses Clyde entstand. Die Rasse ist in den USA bekanntgeworden, da der Bierhersteller Anheuser-Busch sie in verschiedenen Werbeeinschaltungen für die Marke Budweiser als Zugpferd zeigt und als Maskottchen benutzt. Brauereibesichtigungen in St. Louis und Fort Collins beinhalten Besuche der Stallungen der Clydesdales.

Clydesdale
wichtige Daten
Ursprung: Schottland, 18. Jahrhundert
Hauptzuchtgebiet: USA
Verbreitung: gering
Stockmaß: 165 - 170 cm
Farben: Braune, selten Rappen, häufig mit Abzeichen
Haupteinsatzgebiet: Zugpferd
Brandzeichen

Exterieur

Bis etwa 1000 kg schwer. Ausdrucksvoller, nicht zu großer Kopf, starker Hals, wenig Widerrist, starker Rücken, runde bis abfallende, stark bemuskelte Kruppe, stämmige Beine, große Hufe mit üppiger Fesselbehaarung

Interieur

vorzügliches Zugpferd mit gewaltiger Leistung durch Temperament, Arbeitswillen, Kraft und Charakter

Zuchtgeschichte

Das Clydesdale wurde etwa vom 18. Jahrhundert an als Schlachtross und Arbeitspferd in Schottland gezüchtet. Die Zucht basiert vermutlich auf einheimischen Stuten, die mit großen englischen und belgischen Hengsten gekreuzt wurden. Die Zucht wurde schnell erfolgreich und nach Nordengland, später auch in andere Länder des Commonwealth, exportiert. Nach Angaben der Clydesdale Horse Society wurden zwischen 1884 und 1945 20.183 Tiere exportiert. Das Clydesdale ereilte nach dem Zweiten Weltkrieg das Schicksal aller Arbeitspferde, er wurde von Maschinen ersetzt. Nur wenige Nischen, wo Maschinen nicht eingesetzt werden konnten oder sollten, blieben als Refugium erhalten. Mittlerweile konnte die Rasse sich wieder etwas erholen, da sie ein geschätztes Showpferd ist.

Siehe auch: Liste der Pferderassen



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