Chinchillas

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Bild:Disambig-grau.png Dieser Artikel befasst sich mit der biologischen Familie der Chinchillas. Für das Haus- und Pelztier siehe Eigentliche Chinchillas.
Chinchillas
Bild:ChinchillaMaria.jpg
Systematik
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
Überordnung: Euarchontoglires
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Stachelschweinverwandte
(Hystricognatha)
Überfamilie: Chinchillaartige (Chinchilloidea)
Familie: Chinchillas
Wissenschaftlicher Name
Chinchillidae
Bennett 1833
Gattungen

Die Chinchillas (Chinchillidae) sind eine Nagetierfamilie aus der Unterordnung der Stachelschweinverwandten (Hystricognatha). Die Familie umfasst sechs Arten in drei Gattungen, von denen die Eigentlichen Chinchillas (Chinchilla) als Haus- und Pelztier am bekanntesten sind.

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Chinchillas sind im westlichen und südlichen Südamerika beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet umfasst das südliche Peru, Bolivien, Argentinien und Chile.

Beschreibung

Chinchillas sind mittelgroße Nagetiere, die durch einen schlanken Körper mit dickem, weichem Fell charakterisiert sind. Dieses ist grau oder graubraun gefärbt, wobei die Unterseite heller ist. Ihr Kopf ist groß und hat eine breite Schnauze, die Augen sind groß und die Ohren länglich. Die Vorderbeine sind kurz, die Vorderfüße haben vier Zehen. Die Hinterbeine sind deutlich länger und muskulöser und enden in drei (Viscacha) oder vier (Hasenmäuse und Eigentliche Chinchillas) Zehen. Der Schwanz ist lang und buschig. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 23 bis 65 Zentimetern und eine Schwanzlänge von 8 bis 40 Zentimetern. Ihr Gewicht liegt zwischen 500 Gramm und 8 Kilogramm.

Lebensweise

Eigentliche Chinchillas und Hasenmäuse sind Bewohner gebirgiger Regionen, während Viscachas grasbewachsene Ebenen als Lebensraum haben. Alle Arten sind eher nachtaktiv, als Unterschlupf dienen ihnen Höhlen, Felsspalten oder selbstgegrabene Baue. Alle Arten leben in Gruppen zusammen, deren Größe von einigen wenigen Tieren bis zu mehreren hundert variieren kann. Alle Arten sind Pflanzenfresser.

Chinchillas und Menschen

Eigentliche Chinchillas sind als Haustier und als Pelzlieferant weit verbreitet und werden auch auf Farmen gehalten. In freier Wildbahn ist die Lage hingegen besorgniserrgend. Lebensraumzerstörung und Bejagung haben die Bestände aller Arten stark dezimiert. Das Kurzschwanzchinchilla gilt als stark gefährdet.

Systematik

Die Chinchillas teilen sich in drei Gattungen mit sechs Arten:

Eigentliche Chinchillas und Hasenmäuse werden manchmal in der Unterfamilie Chinchillinae vereinigt, der das Viscacha (Lagostominae) gegenübersteht.



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