Caput medusae
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Ein Caput medusae (Kopf der Medusa) ist die sichtbare Ausdehnung geschlängelter Venen (Venae paraumbilicales) im Bereich des Bauchnabels infolge einer Blutstauung durch eine portalen Hypertension.
Ursache
Durch eine pathologisch bedingte Stauung im Pfortaderkreislauf der Leber (meist durch Leberzirrhose) kommt es zur Ausbildung portokavale Anastomosen, welche das Blut in einem Umgehungskreislauf den Hohlvenen (Venae cavae) und somit dem Herzen zuführen. Die unter der Bauchdecke im Bereich des Bauchnabels gelegenen Venae paraumbilicales werden durch die erhöhte Belastung ausgedehnt und unter der Haut sichtbar.
Begriff
Der Begriff hat seinen Ursprung in der griechischen Mythologie. Die Medusa trug nach ihrer Verwandlung durch Athene Schlangen auf dem Kopf, ein Bildnis, welches dem beschriebenen klinische Zeichen ähnelt.
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