Boas
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In diesem Artikel geht es um Schlangen. Für weitere Bedeutungen des Wortes "Boas" siehe Boas (Begriffsklärung).
| Boaschlangen | ||||||||||||
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| Bild:Königsschlange (Boa constrictor).jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Boinae | ||||||||||||
- Boas (Boinae) sind eine Unterfamilie von Schlangen aus der Familie der Riesenschlangen (Boidae). Man spricht auch von Boaschlangen.
- Boas (Boa sp.) sind eine Gattung der Unterfamilie der Boinae.
Inhaltsverzeichnis |
Unterfamilie Boinae
Die Unterfamilie Boinae beinhaltet 7 Gattungen:
- Madagaskar-Boa Acrantophis
- Boa
- Pazifik-Boas Candoia
- Hundskopfboas Corallus
- Schlankboas Epicrates
- Anakondas Eunectes
- Madagaskar Hundskopfboas Sanzinia
Die größten Gattungen sind Epicrates und Corallus.
Verbreitung
Boas bewohnen sowohl die Neue als auch die Alte Welt. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist Südamerika. Weiterhin kommen Boas in der Karibik vor, in der Südsee und in Teilen von Südasien. Auch auf Madagaskar kommen Boas vor.
In Nordamerika, Europa, Australien, Afrika und den größten Teilen Asiens gibt es keine Boas.
Fortpflanzung
Im Gegensatz zu den Pythons pflanzen sich Boas ovovivipar fort, d.h. ihre Jungen kommen lebend zur Welt.
Gattung Boa
Die Gattung Boa ist monotypisch. Die einzige Art ist die
- Abgottschlange Boa constrictor.
Innerhalb der Art Boa constrictor werden zehn Unterarten unterschieden.
Verbreitung
Die Abgottschlange ist in Südamerika verbreitet, und auf einigen karibischen Inseln.
Schutzstatus
Alle Schlangen der Unterfamilie Boinae sind im Anhang B der Europäischen Artenschutzverordnung gelistet und dürfen ohne Genehmigung gehalten werden, sofern sie nicht zu den unten aufgeführten Ausnahmen gehören. Gemäß der Bundesartenschutzverordnung war die Haltung der zuständigen Landesbehörde gegenüber jedoch meldepflichtig, diese Meldepflicht ist seit März 2005 entfallen.
Einzelne Arten sind in den Anhang A der Europäischen Artenschutzverordnung aufgenommen worden und damit besonders geschützt. Vor allem solche aus Madagaskar und Puerto Rico.
Im einzelnen:
- Acrantophis sp.
- Sanzinia sp.
- Epicrates inornatus
- Epicrates monensis
- Epicrates subflavus
- Boa constrictor occidentalis
Im Anhang A der Europäischen Artenschutzverodnung aufgeführte Tiere dürfen ohne Ausnahmegenehmigung weder erworben noch gehalten werden.
Haltung im Terrarium
Die Boa constrictor ist wahrscheinlich die bekannteste der Riesenschlangen. Sie wird regelmäßig in Gefangenschaft gehalten und nachgezogen. Besonders häufig wird die Boa constrictor imperator (Kaiserboa) gehalten da sie "nur" 2,5 Meter erreicht und ein recht gutmütiges Wesen aufweist!
Vor allem jedoch Arten aus den Gattungen Epicrates und Candoia sind häufig in Gefangenschaftshaltung anzutreffen. Beliebt sind sie wegen ihrer häufig kleineren Größe.
Die Gattung Corallus wird wegen ihres Spektakulären Aussehens geschätzt, die Haltung in Gefangenschaft ist jedoch nicht einfach.
Aus rechtlichen Gründen sind Tiere aus den Gattungen Acrantophis und Sanzinia selten in privater Haltung anzutreffen.
Aufgrund ihrer Größe und auch ihrer Agressivität sind Anakondas für die Haltung in privaten Anlangen kaum geeignet. Auch ihre teilweise aquatische Lebensweise lässt sich im Terrarium nur schwer abbilden. Nur einzelne Tiergärten und Zoos halten Anakondas.
Siehe auch
Systematik der Schlangen Riesenschlangen



