Berufkräuter
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| Berufkraut | ||||||||||||
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| Bild:Alpenblume01.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Erigeron | ||||||||||||
| L. |
Das Berufkraut (Erigeron) bildet eine Gattung in der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae). Sie umfassen weltweit etwa 200 Arten. Vorwiegend sind diese in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemissphäre (Holarktis) und vor allem in Nordamerika zu finden. In Mitteleuropa heimisch sind nur neun Arten. Einigen Arten wird nachgesagt, dass sie helfen, Flöhe abzuwehren. Alle Arten bevorzugen zumeist geschützte, sandige Stellen. Einige Gartensorten werden auch mit Aller bezeichnet.
Beschreibung
Es sind mehrjährige krautige Pflanzen, manche Arten sind immergrün. Die Berufkräuter besitzen Röhren- und Zungenblüten. Letztere sind weiß bis rot-bräunlich gefärbt und fast doppelt so lang wie die Röhrenblüten und nach außen ausgebreitet. Diese stehen zudem mehrreihig und ihre Zunge ist schmal lineal. Die Blätter sind stets wechselständig, nur die unteren sind häufig grundständig als Rosette angeordnet.
Namensherkunft
Der deutsche Name leitet sich von berufen (verhexen) ab. Traten Krankheiten auf, für deren Verursacher Zauberer und Hexen der Schwarzen Magie gehalten wurden, wurden Waschungen mit einem Sud von Erigeron und Heilkräutern durchgeführt.
Der botanische Name stammt von griechisch eri = früh und geron = Greis und bezieht sich auf die bald nach der Blüte erscheinenden weißen Haare der Früchte.
Arten (Auswahl)
- Scharfes Berufkraut (E. acris)
- Echtes Alpen-Berufkraut (E. alpinus)
- Feinstrahl (E. annuus) Neophyt aus Nordamerika
- Villars Berufkraut (E. atticus)
- Kahles Berufkraut (E. glabratus)



