Berthold von Garsten

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Berthold von Garsten stammte vermutlich aus dem Geschlecht der Domvögte von Regensburg und Grafen von Bogen. Er war zuerst Benediktinermönch von St. Blasien im Schwarzwald und kam dann als Prior 1107 nach Stift Göttweig. Vom Markgrafen Ottokar von Steyr wurde er mit dem Ausbau des Klosters Garsten beauftragt. Dort wurde Berthold dessen erster Abt (ab 1111). Als solcher zeichnete er sich aus durch Frömmigkeit, Güte, seelsorglichen Eifer und Organisationstalent. Berthold brachte die Hirsauer Reform nach Österreich. Er starb 1142 und liegt in Garsten begraben. Sein Gedenktag wird in den Diözesen Linz, St. Pölten und Salzburg am 27. Juli gefeiert.

Literatur

  • J. Lenzenweger, Berthold von Garsten, 1958 (mit Vita Bertholdi)


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