Bernhard Weiß
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Dier Artikel beschreibt den Polizeibeamten Bernhard Weiß. Für den gleichnamigen Theologen, siehe Bernhard Weiß (Theologe). Für den gleichnamigen Industriellen, siehe Bernhard Weiß (Flick-Mitarbeiter).
Bernhard Weiß (1880-1951) war ein Vizepolizeipräsident in Berlin zur Zeit der Weimarer Republik.
Der sozialdemokratisch orientierte Beamte griff gegen Rechtsbrüche systematisch durch. Er wurde Opfer regelmäßiger Diffamierungskampagnen der aufkommenden NSDAP unter dem Berliner Gauleiter Joseph Goebbels, der Weiß wegen seiner jüdischen Herkunft stets als Isidor Weiß bezeichnete. Mit Weiß hatte Goebbels einen Feind gefunden, der seiner Nazi-Ideologie entsprach: ein Bürger jüdischer Herkunft und Repräsentant der Republik, im Nazijargon "Vertreter des Systems". Weiß schlug zurück und überzog Goebbels mit mehr als 60 erfolgreich verlaufenden Prozessen. Zugleich bekämpfte er die Kampfformationen der Kommunisten, die der Weimarer Republik ebenfalls feindselig gegenüberstanden.
Weiß floh 1933 über Prag nach London, wo er 1951 kurz nach der Wiedererlangung seiner deutschen Staatsbürgerschaft starb.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Weiß, Bernhard |
| ALTERNATIVNAMEN | Isidor |
| KURZBESCHREIBUNG | Polizeivizepräsident in Berlin während der Weimarer Republik |
| GEBURTSDATUM | 1880 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | 1951 |
| STERBEORT | London |



