Preußische Akademie der Wissenschaften

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Vorläufer 1700-1812

Bild:Adolph-von-Menzel-Tafelrunde.jpg Gestiftet wurde die Kurfürstlich-Brandenburgische Societät der Wissenschaften 1700 in Berlin durch Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg (dem späteren Friedrich I., König von Preußen). Aber erst 1711 eröffnete sie unter ihrem ersten Präsidenten und eigentlichen Planer Gottfried Wilhelm Leibniz. 1744 verschmolz die Societät mit der Société Littéraire du Berlin zur Königliche Akademie der Wissenschaften.

Preußische Akademie der Wissenschaften 1812-1946

1812 erhielt sie den Namen Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften. Die Aufteilung in mathematisch-naturwissenschaftliche und philosophisch-historische Klassen wurde Vorbild für viele andere Akademien, denn Einrichtungen wie z. B. die Royal Society in London (Naturwissenschaften) oder die Académie française in Paris (Sprache) waren auf ihre Gebiete beschränkt, während bei den Preußen verschiedene Wissenschaften miteinander kommunizierten. Als Zeitalter größter Bedeutung wird die Aufklärung unter Regentschaft von Friedrich II. angesehen.

Nachfolger ab 1946

1946 kam die Akademie unter Kontrolle Ostdeutschlands und wurde zur Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, 1972 zur Akademie der Wissenschaften der DDR. Nach dem Zusammenbruch der DDR fand 1993 eine Neukonstituierung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt.

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