Banská Štiavnica

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Wappen Karte
Bild:Wappen fehlt.jpg Bild:Map slovakia banska stiavnica.png
Basisdaten Stadt Banská Štiavnica
Kraj (Landschaftsverband): Banskobystrický kraj
Okres (Bezirk):

Banská Štiavnica

Fläche: 46,74 km²
Einwohner: 10.612 (2002)
Bevölkerungsdichte: 227 Einwohner je km²
Höhe: 600 m ü. NN
Postleitzahl: 969 XX
Vorwahl: 0 45
Geografische Lage: 48° 27' n. Br,
18° 53' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: BS
Gemeindekennziffer: 516643
Gliederung Stadtgebiet: 5 Stadtteile
Adresse Gemeindeamt: Mestský úrad Banská Štiavnica
Radničné námestie 1
96924 Banská Štiavnica
Offizielle Website: www.banskastiavnica.sk
E-Mail-Adresse: msu@banskastiavnica.sk
Politik
Bürgermeister: Marián Lichner

Banská Štiavnica (deutsch Schemnitz, ungarisch Selmec(z)bánya) ist die älteste Bergstadt der Slowakei. 1993 wurde die Stadt in das Weltkulturerbe-Verzeichnis der UNESCO aufgenommen.

Die Stadt liegt in den Karpaten, etwa 20 km von Zvolen (Altsohl) entfernt, und ist über die E77 zu erreichen. Es leben ungefähr 11.000 Menschen auf einem Gemeindegebiet von 21 km².

Schon im 13. Jahrhundert war die Stadt für ihren Gold- und Silberabbau bekannt. In der Umgebung der Stadt würde im Jahr 1627 erstmals Schießpulver im Bergbau eingesetzt.

Bergbauakademie

1735 wurde in Banská Štiavnica die erste Bergbauschule des damaligen Königreichs Ungarn gegründet. 1762 wurde diese durch Herrscherin Maria Theresia in die erste Bergakademie der Welt umgewandelt (Namen: bis 1770 Bergbauschule, 1770–1824 Bergakademie, 1824–1904 Berg- und Forstakademie, 1904–1919 Berg- und Forsthochschule). Es war die erste Hochschule der Welt, die auf technische Fächer ausgerichtet war. Durch diese blieb Banská Štiavnica Jahrzehnte lang ein Zentrum der Bergbauwissenschaft und -technik. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich und der Einführung der ungarischen Sprache als Unterrichtssprache zogen die deutschen Professoren an die Montanuniversität Leoben, und ausländische Studenten verließen die Schule, weil sie den Vorlesungen nicht mehr folgen konnten. Nach der Gründung der Tschechoslowakei im Jahre 1918 verlegten die ungarischen Professoren die Hochschule im folgenden Jahr nach Sopron.

Stadtteile

Die Stadt teilt sich auf folgende Stadtteile auf:

  1. Banky (Goldberg)
  2. Banská Štiavnica (Schemnitz)
  3. Počúvadlianske Jazero (Pockhauser Teich)
  4. Sitnianska (Neustift)
  5. Štefultov (Steffelsdorf)

Partnerstädte




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