Bangor (Nordirland)
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Bangor (irisch Beannchar) ist eine Stadt mit 52.000 Einwohnern in Nordirland, County Down, Bezirk North Down.
Bangor ist die viertgrößte Stadt der Provinz nach Belfast, Lisburn und Londonderry. Die Stadt liegt ca. 20 km östlich der Hauptstadt malerisch in Nordlage an der Bucht von Belfast (engl. Belfast Lough) und ist mit der Eisenbahn gut erreichbar.
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Geschichte
Im 6. Jahrhundert, vermutlich im Jahre 559, wurde an dem Ort die Abtei Bangor gegründet. Bekannt wurde diese, weil in ihr Missionare, wie der heilige Columban ausgebildet wurden. Der erste Abt war der heilige Comgall, unter dessen Leitung bis zu 3000 Mönche den Weg ins Kloster fanden. Viele Neugründungen nahmen hier ihren Ursprung. Im Kloster entstand auch das Antiphonarium Benchorense, von dem eine Kopie im örtlichen Museum (engl. heritage centre) zu sehen ist.
Im Jahr 824 überfielen und plünderten dänische Wikinger die Abtei und raubten den Schreinen des heiligen Klostergründers. Erst ab dem Jahr 1123 blühte unter dem heiligen Abt Malachias die Abtei für kurze Zeit wieder auf. Später zogen Franziskaner und Augustiner in die Gebäude, die alte Blüte wurde jedoch nicht mehr erreicht. Unter englischer Herrschaft kam das klösterliche Leben ganz zum Erliegen.
Sehenswert
sind u.a. der große Yachthafen, das Schloss mit dem dazugehörigen Schlosspark und das Old Custom House.
In Bangor beginnt auch der Coastal Pathway, ein landschaftlich wunderschöner, kleiner, geteerter Pfad, der an der Kueste entlang fuehrt und in Holywood endet.
Berühmte Personen
- David Trimble, Vorsitzender der Ulster Unionist Party
- Eddie Irvine, Formel 1-Fahrer



