Bärlapppflanzen
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| Bärlappe | ||||||||||||
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| Bild:Lycopodium plant.jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Lycopodiophyta | ||||||||||||
| Ordnungen | ||||||||||||
Die Bärlappe (Lycopodiophyta) sind eine Abteilung von Pflanzen, die zu den Gefäßsporenpflanzen gehören.
Bärlappe sind heute eher unscheinbare Pflanzen, die im Allgemeinen nur wenige bis maximal 25 cm hoch werden. Sie sehen auf den ersten Blick Moosen ähnlich; ihre Stämme und Blätter sind jedoch deutlich starrer.
Bärlappe (mit Ausnahme der Gattung Phylloglossum) kommen in den folgenden Wuchsformen vor:
- Eine kriechende Wuchsform, bei der sich der Stamm immer wieder verzweigt und die Pflanze in Abständen Wurzeln schlägt.
- Eine aufrechte Wuchsform, bei der von einem unterirdischen Rhizom einzelne Stämme ausgehen, die sich weiter verzweigen ('Miniaturbäume').
Es gibt zwei Anordnungsformen der Blätter:
- Die Blätter sind alternierend in Paaren angeordnet, der Stamm ist sozusagen von den Blättern umgeben.
- Die Blätter wachsen beidseitig in einer Ebene am Stamm. Die Stämme wirken dadurch abgeflacht.
Die Sporenbehälter (volkstümlich als "Hexenmehl" bezeichnet) sind entweder am Ende der beblätterten Stämme, oder es gibt blattlose Stämme, an deren Enden die kolbenartigen Sporenbehälter wachsen. Die Sporen lassen sich als relativ ungefährliches Material zum Feuerspucken verwenden.
Die knapp 500 Arten der Abteilung werden heute in drei Ordnungen eingeteilt:
- Lycopodiales mit der einzigen Familie Bärlappgewächse (Lycopodiaceae)
- Isoetales
- Selaginellales
Daneben existierte eine Gruppe heute ausgestorbener Bärlappe, die meisten davon Holzpflanzen, die in ein Taxon Lepidodendrales gestellt werden, zum Beispiel der Schuppenbaum.
In der Steinkohle des Karbons findet man viele den Bärlappen verwandte, ausgestorbene Pflanzenarten.



