Arrhenius-Gleichung
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Die Arrhenius-Gleichung (nach Svante Arrhenius) beschreibt quantitativ die Temperaturabhängigkeit der chemischen Reaktionsgeschwindigkeitskonstante <math>k</math>.
- <math>k=A\cdot e^\frac{-E_A}{R\cdot T}</math>
<math>A</math> präexponentieller Faktor oder Frequenzfaktor, entspricht nach der Stoßtheorie dem Produkt aus der Stoßzahl Z und dem Orientierungsfaktor P,
<math>E_A</math> Aktivierungsenergie (Einheit: J/mol),
<math>R</math> = 8,314 J/(K mol) allgemeine Gaskonstante,
<math>T</math> absolute (thermodynamische) Temperatur (Einheit: K).
Sie gilt jedoch in so fern nicht exakt, als dass auch <math>A</math> nicht temperaturunabhängig ist, sondern der Gesetzmäßigkeit
- <math>A=u^*\cdot\sqrt{T}</math>
folgt, d.h. mit steigender Temperatur steigt auch in geringem Maß (Wurzelfunktion) die Reaktionsgeschwindigkeit. Zu beachten ist, dass die Reaktionsgeschwindigkeit direkt mit der Temperatur bei weitem schneller steigt (exponentiell).
Besteht eine Temperaturabhängigkeit des präexponentiellen Faktors, so kann diese Gleichung verwendet werden:
- <math>k=B\cdot T^n\cdot e^{-\frac{E_A}{R\cdot T}}</math>
Arrhenius-Zahl
Oftmals wird in der Arrhenius-Gleichung der Exponent zur Arrhenius-Zahl <math>\gamma=\frac{E_A}{R\cdot T}</math> zusammengefasst:
- <math>k=B\cdot T^n\cdot e^{-\gamma}</math>
Siehe auch
Weblinks
http://www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/nat_Fak_IV/Organische_Chemie/Didaktik/Keusch/Kinetik.htm



