Arnheim

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Basisdaten
Provinz: Gelderland
Postleitzahl: 6800
Vorwahl: +31-26
Hausanschrift der
Gemeindeverwaltung:
Koningstraat 38
6811 DG Arnhem
Website: www.arnhem.nl
E-Mail-Adresse: gemeente@arnhem.nl
Karte: Arnheim in der Provinz Gelderland
Bild:LocatieArnhem.png  
Bevölkerung
Einwohner: 141.598 (1. Juni 2004)
- Rang: xx von 489
Bevölkerungsdichte: 1.394 Einwohner/km²
Geografie
Fläche: 101,53 km²
- davon Land: 99,08 km² (97,59 %)
- davon Wasser: 2,45 km² (2,41 %)
- Rang: xx von 489
Höhe: 8 - 80 m ü. NN
Geografische Lage: 51° 59′ N, 5° 55′ O
Politik
Bürgermeister: P.C. Krikke (VVD)
(seit 1. September 2001)
Regierende Partei:  
Mandate im Gemeinderat
(39 Sitze):
PvdA 8
VVD 6
CDA 5
Zuid Centraal 5
GroenLinks 4
Leefbaar Arnhem 4
Socialistische Partij 3
D66 2
ChristenUnie 1
Stadspartij 1

Arnheim (niederl. Arnhem) liegt am Nederrijn, einem der großen Rheinarme. Die Stadt Arnheim hat 141.598 Einwohner (1.Juni 2005). Sie ist die Hauptstadt der niederländischen Provinz Gelderland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Arnheim entstand an einer Anhöhe in der Nähe des Rheins, an der Kreuzung der Handelsstraßen zwischen Utrecht, Nimwegen und Zutphen. Erst seit der Änderung des Rheinlaufs um 1500 liegt Arnheim an diesem Fluss.

Im Jahr 1233 erteilte Graf Otto von Gelre Arnheim das Stadtrecht. Im 15. Jahrhundert zählte die Stadt rund 4000 Einwohner und erhielt Stadtmauern und Türme zur Verteidigung.

Von 1672 bis 1674 und von 1795 bis 1813 wurde Arnheim von Frankreich beherrscht. Danach wurde es von Preußen erobert.

Um 1850 lebten etwa 9000 Menschen in Arnheim. Damals wurde die Region um Arnheim und Nimwegen ein beliebter Wohnsitz des Großbürgertums aus den westlichen Provinzen der Niederlande. In der Folge wurden repräsentative Parkanlagen geschaffen, der die Stadt noch heute den Beinamen „Parkstadt“ verdankt. Parks wie Sonsbeek (im Zentrum) und Zijpendaal (im Norden der Stadt) prägen das Stadtbild.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schwer zerstört. Die Schlacht um die Brücke von Arnheim im September 1944 gilt als eine der letzten Niederlagen der Alliierten in diesem Krieg. Nach der Schlacht zwang die Wehrmacht die damals 95.000 Einwohner, die Stadt zu verlassen.

Am 16. September 1978 wurde die Rheinbrücke in John-Frost-Brücke (John Frostbrug) umbenannt, nach dem britischen General, der 1944 die erfolglose Offensive leitete. Eine Gedenktafel erinnert an die Schlacht und ihre vielen Opfer.

Nach dem Krieg folgte ein dynamischer Wiederaufbau. Die Bevölkerung der Stadt wächst bis heute weiter.

Als letzte Stadt der Niederlande besitzt Arnheim ein Trolleybusnetz.

Sehenswürdigkeiten

Arnheim verfügt über zahlreiche hochrangige Kultureinrichtungen. Das „Niederländische Freilichtmuseum Arnheim“ zeigt historische Architektur.

Sonstige Bauwerke

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Bild:Commons-logo.svg WikiCommons: Arnheim – Bilder, Videos oder Audiodateien


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