Adrenozeptor
aus Freepedia, der freien Wissensdatenbank
Adrenozeptoren (auch adrenerge Rezeptoren) sind Rezeptoren im sympathisch innervierten Gewebe, die (patho-)physiologisch durch die natürlichen Überträgerstoffe Adrenalin und Noradrenalin angesprochen werden und somit für die durch Adrenalin und Noradrenalin vermittelten Effekte verantwortlich sind. Bild:Adrenozeptor-Signaltransduktion.jpg Adrenozeptoren sind G-Protein-gekoppelte Rezeptoren, die auf Grund ihrer pharmakologischen und molekularbiologischen Eigenschaften in 3 Familien zu je 3-4 Subtypen unterteilt werden:
- α1-Adrenozeptoren mit den Subtypen α1A, α1B, α1D und "α1L", die vorwiegend in Blutgefäßen gefunden werden können.
- α2-Adrenozeptoren mit den Subtypen α2A/D, α2B und α2C, die insbesondere präsynaptisch auf Neuronen anzutreffen sind.
- β-Adrenozeptoren mit den Subtypen β1, β2, β3 und "β4", die für die Regulation der Herzfrequenz und die Relaxation glatter Muskulatur (z.B. in Bronchien) verantwortlich sind.
Literatur
- Perry P. Griffin, Manfred Schubert-Zsilavecz, Holger Stark: Hemmstoffe von Beta-Adrenozeptoren. Pharmazie in unserer Zeit 33(6), S. 442 - 449 (2004), ISSN 0048 - 3664



