Österreichischer Bergrettungsdienst

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Der Österreichische Bergrettungsdienst ist eine Hilfsorganisation, die in Österreich den Bergrettungsdienst durchführt. Die Bergrettung ist in Österreich in sieben Landesorganisationen unterteilt.

Der einheitliche Bergrettungsnotruf ist in Österreich unter der Telefonnummer 140 zu erreichen.

Geschichte

Am 8. März 1896 wurden die drei bekannten Wiener Bergsteiger Max Schottich, Fritz Waniek und Josef Pfannl auf der Rax (Niederösterreich) am Reißthalersteig von einer Lawine erfasst und verschüttet. Die Bergsteiger konnten nach mehreren Tagen nur noch tot geborgen werden. Als Folge dieses Unfalles wurde die weltweit erste alpine Rettungsorganisation gegründet: der “Alpine Rettungsausschuß Wien” (ARAW). Als erster Leiter wurde Heinrich Krempel gewählt.

In den nachfolgenden Jahren wurden im Ostalpenraum weitere alpine Rettungsorganisationen gegründet:

Mit dem Anschluss Österreichs 1938 gehen die Rettungsorganisationen in der Deutschen Bergwacht auf.
1939 wird der Bergwacht auch der Naturschutz übertragen. Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges werden die Bergwachtmänner als Hilfspolizisten vereidigt. 1944 wird die Bergwacht militärischen Stellen unterstellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wird 1946 der Österreiche Bergrettungsdienst (ÖBRD) gegründet. Die einstigen Rettungsstellen sind in Ortsstellen aufgegangen.

Seit Mitte/Ende der 1990er Jahre werden auch Frauen in der Bergrettung aufgenommen. (im letzten Bundesland - Tirol - war die Aufnahme von Frauen in den Bergrettungsdienst besonders konfliktgeladen)

Landesorganisationen

Die Bereiche der Landesleitungen decken sich mit den Bundesländergrenzen. Für die beiden Bundesländer Wien und Niederösterreich ist die Landesleitung Niederösterreich/Wien zuständig. Für das Burgenland gibt es keine eigene Landesleitung.

Siehe auch: Bergwacht

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