Ätzend

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Als ätzend bezeichnet man in der Chemie einen Stoff, der andere Stoffe angreift, das heißt, mit ihnen reagiert. Solche Stoffe sind mit dem Gefahrstoffsymbol "C" versehen.

Insbesondere Säuren und Basen, die lebendes Gewebe und viele Materialien, zum Beispiel durch Denaturierung zerstören, werden als ätzend bezeichnet.

Besonders das Einatmen von Dämpfen und Berührung mit Haut und Augen können Gesundheitsschäden hervorrufen.

Ätzend sind Stoffe und Zubereitungen, die lebendes Gewebe zerstören. Säuren und Basen und Verbindungen, die mit Wasser alkalisch oder sauer reagieren, zählen zu den ätzenden Stoffen. Dazu gehören auch oxidierend wirkende und wasserentziehende Stoffe. Ätzende Stoffe können organischer oder anorganischer Natur, fest, flüssig oder gasförmig sein. Flüssigkeiten sind am gefährlichsten, da sie am besten benetzen. Feste und gasförmig ätzende Stoffe müssen eine gewisse Zeit auf dem Gewebe der Haut verweilen, um mit äußerlich anhaftender Feuchtigkeit oder in der inneren Gewebeflüssigkeit reagieren zu können. Ätzgase verursachen schon in kleinsten Mengen und geringer Kontentration Schädigungen der Atemwege und der Lunge.Fetter Text


Bekannte Beispiele für ätzende Stoffe


Umgangssprachlich wird auch ein sarkastischer Kommentar als ätzend bezeichnet.



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