Äquivalenz
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Das Wort Äquivalenz (v. lat.: aequus „gleich“ und valere „wert sein“) bezeichnet in der Bildungssprache die Gleichwertigkeit verschiedener Dinge. In verschiedenen Fachgebieten bezeichnet Äquivalenz das folgende:
- In der Informatik gibt es die Programmäquivalenz sowie das Äquivalenzproblem.
- Die Logik untersucht die logische Äquivalenz von Aussagen.
- In der Mathematik werden Äquivalenzklassen durch Äquivalenzrelationen definiert.
- In Rechtswesen gibt es die Äquivalenztheorie.
- In der Tontechnik bezeichet die Äquivalenzstereofonie die gleichwertige und gleichsinnige Verwendung von Pegeldifferenzen und Laufzeitdifferenzen bei den Modulationssignalen.
- In der Physik gibt es die Äquivalenz von Masse und Energie.
- In der Chemie gibt es die Äquivalentkonzentration, die Äquivalentleitfähigkeit und die Einheit Äquivalent (Val).
Äquivalenzprinzip bezeichnet:
- ein älteres Prinzip zur Rechtfertigung der Erhebung von Steuern, siehe Äquivalenzprinzip (Steuer)
- in der Physik die Äquivalenz von schwerer und träger Masse, siehe Äquivalenzprinzip (Physik)
- die Gleichrangigkeit verschiedener Interpretationsansätze eines Messergebnisses, siehe Mehrdeutigkeitsproblem
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